A hui hou Kona, Aloha Volcano

Montag 23.05.2016


 

Weg mit den alten Palmwedeln

Nachdem wir gestern erst spät zurückgekommen sind, möchte Sibylle heute etwas länger schlafen. Ich lasse sie bis 9 Uhr schlafen und beobachte unterdessen wie vor dem Fenster die Palmen gepflegt werden. Länger geht nicht, denn bis spätestens um 11 Uhr müssen wir das Condo verlassen haben. Bereits sind 6 Tage auf Hawaii vergangen und wir wechseln heute die Unterkunft. Die letzten 2 Tage auf Big Island werden wir in Volcano in einer Lodge verbringen. Volcano ist direkt beim Volcanoes Nationalpark, welchen wir uns genauer ansehen wollen.

Der Rauch beweist es, der Vulkan schläft nicht.

Kurz nach 13 Uhr kommen wir in Volcano an. Da wir erst um 15 Uhr einchecken können, fahren wir gleich weiter in den Volcanoes Nationalpark. Dort besuchen wir zuerst das Besucherzentrum, wo wir einen Film über die Vulkanausbrüche anschauen. Nach dem Film schauen wir uns noch etwas im Besucherzentrum um und fahren anschliessend zum Jaggar Museum. Von dort hat man den besten Blick auf den Vulkan. Wenn es hell ist, sieht man allerdings nur eine Rauchwolke.

Sibylle neben einem Dampfloch.

Auf dem Rückweg machen wir noch einen Halt bei den Dampflöchern. Hier steigt vor allem nach starkem Regen Dampf aus Öffnungen im Boden auf. Das Regenwasser wird durch die Hitze des Vulkans erwärmt und steigt anschliessend als Dampf aus den Löchern empor.

Inzwischen ist es 15 Uhr und wir können einchecken. Wir fahren zur Lodge wo wir den Schlüssel und eine Wegbeschreibung bekommen. Unser Zimmer befindet sich nicht am gleichen Ort wie die Reception. Wir fahren zum Gasthaus welches gut versteckt etwas abgelegen im Wald liegt. Im Zimmer spannen wir etwas aus, bevor wir dann in einem sehr schönen Restaurant essen gehen.

Bei Nacht ist die Rauchwolke interessanter.

Nach dem Essen fahren wir nochmal in den Volcanoes Nationalpark zum Jaggar Museum. Jetzt wo es dunkel ist glüht die Wolke rot. Leider ist nicht viel von der Lava zu sehen, da der Spiegel der Lava momentan ca. 25m unter dem Kraterrand liegt. Aber es ist trotzdem ein imposanter Anblick, mit welchem wir den Tag ausklingen lassen.

Jede Menge Vulkane

Sonntag 22.05.2016


 

Etwas Farbe im sonst kargen Lavafeld

Bereits um 05:45 ist heute Aufstehen angesagt. Wir müssen um 06:30 Uhr abfahren, damit wir rechtzeitig in Hilo sind. Heute steht als erstes ein Helikopterflug auf dem Programm. Für Sibylle ist es der erste Flug und für mich ist es der erste Flug bei welchem ich nicht liege und an Infusionen angeschlossen bin. Der schnellste Weg nach Hilo ist wieder über die Saddle Road. Die Landschaft hier ist sehr eindrücklich und karg. Nur wenige Pflanzen können hier Fuss fassen. Auch ist es hier mit 10°C wesentlich kühler als an der Sonnenküste.

Es kann losgehen…

Auf dem Flughafen in Hilo angekommen checken wir beim Fluganbieter ein. Als erstes werden wir gewogen, damit der Helikopter richtig ausbalanciert werden kann. Anschliessen müssen wir noch ein Sicherheitsvideo anschauen, bevor es in die Luft gehen kann.

Beim Landeplatz müssen wir noch einen Moment warten bis der Pilot von der früheren Tour zurück ist. Im Helikopter haben 6 Personen plus Pilot Platz. Jeder von uns bekommt eine Nummer, nach welcher wir per Handzeichen zum Einsteigen aufgerufen werden. Rufen hätte hier keinen Sinn, da es sehr laut ist. Da der Helikopter möglichst gleichmässig ausbalanciert werden muss, werden die Plätze zugeordnet. Ich bekomme einen Sitz in der Mitte und Sibylle den Sitz am Fenster. Da der Helikopter aber grosse Fenster hat ist auch aus der Mitte alles sehr gut zu sehen.

Nachdem wir angegurtet sind und die Kopfhörer aufgesetzt sind werden wir vom Pilot begrüsst. Er gibt uns noch die letzten Informationen und schon heben wir ab in Richtung Puʻu ʻŌʻō. Dies ist ein Vulkankegel des Vulkans Kilauea, der seit 1983 sehr aktiv ist. Die Landschaft verändert sich sehr schnell. Wo gerade noch dichter Wald war, ist jetzt ein schwarzes, karges Lavafeld. Teilweise brennen auch Bäume. Der Pilot erklärt uns, dass die Bäume nur dann brennen, wenn sie direkt von der Lava berührt werden. Kurz darauf erreichen wir den Krater. Der Anblick ist irgendwie unwirklich und nur schwer beschreibbar. Deshalb lassen wir Bilder sprechen.

Ein Anblick wie aus einer anderen Welt.

Die meiste Lava fliesst hier unter der Oberfläche in Lavaröhren.

Blick in die Hölle?

Definitiv kein schlafender Vulkan.

Wenn die Lava abkühlt wird sie zuerst silbrig und dann schwarz.

Nachdem wir den Krater und das Lavafeld ausgiebig beobachten konnten, zeigt uns der Pilot noch ein paar Wasserfälle und die Küste von Hilo, bevor es zurück zum Flughafen geht. Der Flug ist definitiv ein Highlight unserer Reise und vermutlich auch das teuerste. Aber es hat sich wirklich gelohnt.

An Wasserfällen mangelt es hier nicht.

Mehrstufiger Wasserfall mitten im Grünen.

Zurück auf dem Boden.

Nach diesem Abenteuer fahren wir zu einem Strand in Hilo, wo es gemäss dem Piloten immer Schildkröten zu sehen gibt. Direkt am Strand sehen wir keine Schildkröten, aber dies ist auch nicht weiter verwunderlich, da sehr viel los ist. Wir verlassen den Sandstrand und erkunden die Felsen entlang der Küste. Etwas abgelegen und vom Meer geschützt finden wir ein Wasserloch. Zuerst sehen wir sie beinahe nicht, da sie gut getarnt sind. Im Wasser sind 4 Schildkröten zu sehen, welche das Leben geniessen. Wir sind komplett für uns alleine und beobachten die Schildkröten eine Weile.

Das ist mein Teich!

Da wir im Reiseführer für Hilo und Umgebung nichts mehr finden, dass uns interessiert, fahren wir auf der Saddle Road zurück in kühlere Gefilde. Für Mauna Kea ist es noch etwas früh, da wir dort den Sonnenuntergang beobachten wollen. Zum Glück gibt es gleich auf der anderen Seite auch noch Mauna Loa. Dieser ist als schlafend eingestuft und es führt eine Strasse bis auf 3350 m. ü. M. Auf dieser Höhe gibt es eine Meteorologische Messstation und eine Sternwarte. Die Fahrt zur Messstation ist kurzweilig, da die Strasse sehr viele Windungen hat. Zudem ist sie einspurig, was aber nicht wirklich ein Problem ist. Auf der gesamten Fahrt nach oben kommt uns nur ein Velo und ein Auto entgegen. Oben angekommen vertreten wir uns etwas die Beine, bevor es wieder nach unten geht. Leider ist das Wetter nicht so gut und Mauna Kea versteckt sich hinter den Wolken.

Mitten in den Wolken.

Zurück auf der Saddle Road nehmen wir Mauna Kea in Angriff. Beim Besucherzentrum, wo wir gestern den Sonnenuntergang genossen haben, machen wir einen kurzen Zwischenstopp, damit wir unsere Blasen erleichtern können. Anschliessend geht es auf ungeterrter Strasse weiter zum Gipfel. Ab hier dürfen nur noch Fahrzeuge mit 4×4 fahren, da diese die Strasse weniger stark beschädigen. Zudem ist die Rückfahrt vom Gipfel nicht zu unterschätzen. Eine gute Motorbremse ist hier definitiv ein Muss.

Die Wissenschaftler wollen nicht durch Licht gestört werden.

Noch strahlt die Sonne mit voller Kraft.

Oben angekommen präsentiert sich uns eine Steinwüste mit diversen Sternwarten, welche silbrig glänzen. Bis die Sonne untergeht, dauert es noch etwa 45 Minuten. Ich erkunde in dieser Zeit den Gipfel etwas zu Fuss, während Sibylle im Auto ein Nickerchen macht. Die Luft hier oben ist dünner und das umherwandern ist anstrengend. Kurz vor 19 Uhr ist es dann so weit und die Sonne verabschiedet sich mit einer super Show. Kurz nachdem die Sonne untergegangen ist, werden wir vom Park Ranger freundlich aber bestimmt gebeten uns nach weiter unten zu begeben, damit unsere Scheinwerfer die Teleskope nicht stören. Wir fahren auf einen Parkplatz etwas weiter unten, auf welchem wir den Sternenhimmel geniessen, bevor wir nach Hause fahren.

Hamakua & Waimea

Big Island hat nicht nur trockene Landschaften zu bieten, sondern auch Orte mit regelmässigem Regen. Da wir inzwischen genug Sonne gesehen haben, riskieren wir es einmal nass zu werden und starten mit unserer Erkundungstour des Nordostens der Insel. Zu Beginn fahren wir noch dieselbe Strecke welche wir bereits bei der Erkundung der Kohala-Region genommen haben. In Waimea biegen wir dann aber in Richtung Nordosten ab. Wir nehmen die alte Strasse, da diese wesentlich mehr zu bieten hat und auch nicht sehr stark befahren ist.

Ganz alleine in der Höhle.

Unseren ersten Stopp legen wir bei einer Höhle ein. Die Höhle entstand, weil die Lava die hier floss sehr dünnflüssig war. Dadurch erstarrte die Lava aussen und innen konnte sie weiter abfliessen, bis der Vulkan keinen Nachschub mehr lieferte. Mit der Taschenlampe bewaffnet erkunden wir diverse Gänge der Höhle. Die Gänge sind sehr hoch, so dass wir überall problemlos aufrecht gehen können.

Blick auf die Küste des Waipi’o Valley

Nach der Höhlenerkundung geht es weiter zum Waipi’o Valley. Das Tal ist auf drei Seiten durch sehr steile Wände abgegrenzt und nur über eine steile Strasse erreichbar. Wir begnügen uns mit der Aussicht auf das Tal, da wir uns nicht sicher sind, ob wir mit dem Auto problemlos ins Tal fahren können. Aber auch von oben bietet sich eine imposante Aussicht auf das Tal.

Definitiv nichts zum Baden…

Weiter geht es zum Laupahoe Point. Hier krachen die Wellen mit voller Wucht auf den Strand und an Baden ist definitiv nicht zu denken. Aber die Aussicht ist trotzdem sehr sehenswert und wir geniessen den Anblick der Wellen, die auf die Felsen treffen.

Den Pflanzen gefällt es hier, uns auch.

Auf unserem weiteren Weg in Richtung Hilo fahren wir über eine Brücke, die eine schöne Bucht überspannt. Wir machen einen Abstecher zur Bucht herunter und geniessen die üppige Vegetation. Der Grund für die üppige Vegetation ist im Moment auch sehr prominent vertreten – es giesst wie aus kübeln. Aber bereits nach 10 Minuten ist der Regen wieder vorüber.

der Akaka-Wasserfall

Nach diesem kurzen Abstecher geht es weiter zum Akaka Falls State Park. Dort bewundern wir den Regenwald und das Highlight des Parks, den Akaka-Wasserfall. Der Wasserfall stürzt sich mehr als 125m in die Tiefe und ist umgeben von sehr viel Grün. Ein wirklich schöner Anblick, der sich hier bietet.

Farbenprächtige Blüte im Botanischen Garten

Nach dem Wasserfall fahren wir weiter zu einem botanischen Garten mitten im Regenwald. Der Garten ist sehr schön angelegt und bietet jede Menge zu sehen. Beim Eingang werden Regenschirme zur Verfügung gestellt. Wir fragen uns noch, ob wir wirklich einen brauchen, denn die Sonne zeigt sich gerade von ihrer schönsten Seite. Sibylle nimmt aber trotzdem einen mit und schon eine halbe Stunde später sind wir sehr froh darum. Der nächste Platzregen prasselt auf uns hinab. Viele der Besucher haben keinen Schirm mitgenommen und werden so richtig nass.

Nicht mehr lange und die Sonne ist weg.

Weiter geht es nach Hilo, wo wir erst einmal tanken müssen. Die Autos hier sind definitiv durstiger als Zuhause. Da es inzwischen bereits nach 17 Uhr ist entscheiden wir uns zurück nach Kona zu fahren. Dazu nehmen wir die Sadle Road, die zwischen den Vulkanen Mauna Kea und Mauna Loa auf 2000 m. ü. M. die Insel überquert. Spontan machen wir noch einen Abstecher zum Besucher Zentrum des Mauna Kea auf 2800 m. ü. M. Von dort geniessen wir einen fantastischen Sonnenuntergang. Auf den Gipfel des Mauna Kea mit seinen Sternwarten werden wir dann Morgen fahren.

Auf der Heimfahrt bietet sich uns eine spektakuläre Ansicht, der Himmel scheint zu brennen und immer wieder ziehen schwarze Wolken vorüber. Zurück in Kona heisst uns das warme und trockene Wetter wieder willkommen.

South Island

 Steinmänchen werden nicht nur bei uns in den Bergen gebaut...

Steinmänchen werden nicht nur bei uns in den Bergen gebaut…

Heute steht die Erkundung des Südteils der Insel auf dem Programm. Nach einem ausgiebigen Frühstück packen wir unsere Sachen, inklusive genug Wasser und machen uns auf den Weg. Das erste Ziel wäre eigentlich ein Früchtestand, den Sibylle im Reiseführer gefunden hat. Allerdings merken wir zu spät, dass wir bereits daran vorbeigefahren sind. Deshalb nehmen wir uns vor, dass wir dem Stand auf dem Rückweg einen Besuch abstatten.

 Etwas grünes in der ansonsten kargen Landschaft.

Etwas grünes in der ansonsten kargen Landschaft.

Die Fahrt ist kurzweilig und die Vegetation wechselt jeweils sehr schnell. Karge Lavafelder gehen teilweise sehr schnell zu üppigen grünen Wäldern über.

 Wilde Küste im Süden der Insel

Wilde Küste im Süden der Insel

Unser erstes Ziel auf der Fahrt nach Süden ist der Green Sands Beach. Ein Strand mit grünem Sand. Doch als wir auf dem Parkplatz ankommen, müssen wir feststellen, dass es noch 3 Meilen (4.8 Km) bis zum Strand sind. Wir versuchen es mit unserem SUV über die Schotterstrasse, entscheiden aber nach etwas mehr als einem Km, dass dies keinen Sinn hat. Ein Weiterkommen wäre nur noch zu Fuss möglich. Da wir beide noch zu wenig an die starke Sonne akklimatisiert sind, entscheiden wir uns dazu umzukehren.

 Das Wasser hat sich seinen Weg durch den Fels gegraben.

Das Wasser hat sich am South Point seinen Weg durch den Fels gegraben.

Auf dem Rückweg machen wir noch einen Umweg und biegen zum South Point ab. Dies ist der südlichste Punkt der USA. Am South Point gibt es keinen Strand, nur Klippen und kristallklares Wasser. Die Mutigeren können an diesem Punkt von der Klippe springen.

 Aus jeder Ananaspflanze gibt es genau einen Ananas.

Aus jeder Ananaspflanze gibt es genau einen Ananas.

Bevor wir wieder die Hauptstrasse erreichen machen wir einen Abstecher zu einer Farm die Macadamianüsse und Kaffee anbaut und verschiedene Honigsorten herstellt. Wir degustieren uns durch die verschiedensten Produkte mit Nüssen und probieren auch alle Honigsorten durch. Weil die Produkte wirklich köstlich sind, entscheiden wir uns Honig und Nüsse zu kaufen.

Anschliessend zeigt uns die Besitzerin noch ihr Gewächshaus, welches mit einer speziellen Technik arbeitet. Die Pflanzen sind nicht in der Erde, sondern direkt im Wasser. Das Besondere am Wasser ist, dass dies bereits alle Nährstoffe enthält, welche die Pflanzen zum Wachsen benötigen. Die Nährstoffe werden dem Wasser aber nicht künstlich zugefügt. In einem grossen Tank ist ein riesiger Fischbestand vorhanden, der für den nötigen Dünger sorgt.

 Schwarzer Sandstrand.

Schwarzer Sandstrand.

Zurück auf der Hauptstrasse geht es weiter zu einem Strand mit komplett schwarzem Sand. Auf Big Island gibt es Strände mit weissem, grünem und schwarzem Sand. Da es geologisch gesehen noch eine sehr junge Insel ist, kann es auch vorkommen, dass ein Strand von einer Nacht auf die andere verschwindet und nur noch Felsen zurückbleiben. An diesem Strand sind auch immer wieder Schildkröten zu sehen. Leider sonnt sich gerade keine am Strand. Aber im Wasser streckt immer wieder eine zwischen den Wellen ihren Kopf aus dem Wasser.

 Gewaltige Wucht der Wellen.

Gewaltige Wucht der Wellen.

Nach dem Besuch des Black Sand Beach machen wir uns auf den Heimweg. Dieses Mal verpassen wir den Fruit Stand nicht und genehmigen uns dort noch einen Smoothie und kaufen ein paar Früchte.

Kailua Kona

 Wer möchte hier nicht Zuflucht suchen?

Wer möchte hier nicht Zuflucht suchen?

Heute wollen wir einmal nicht so weit fahren und erkunden deshalb die Gegend rund um Kailua-Kona. Als erstes fahren wir zu einer Klippe, welche die Einheimischen als «End of the world» bezeichnen. Sie ist bei Klippenspringern sehr beliebt. Hier kann man aus ca. 11 m Höhe ins 5 Meter tiefe und kristallklare Wasser springen. Dummerweise haben wir unsere Badesachen nicht dabei und so schauen wir einfach etwas den Klippenspringern zu, die Ihr Badezeug dabeihaben.

 Sprung von der Klippe ins kristallklare Wasser.

Sprung von der Klippe ins kristallklare Wasser.

Anschliessend geht es auf Nebenstrassen zu einer kleinen Kirche, die «The painted Church» genannt wird. Die Kirche wurde um 1800 erbaut und um 1900 wurden durch einen Pfarrer diverse Freskos gezeichnet. Die Kirche besteht nicht wie bei uns üblich aus Stein, sondern aus Holz. Deshalb machen ihr auch Termiten zu schaffen. Rund um die Kirche ist ein schöner Garten angelegt, welcher im kräftigen Grün erstrahlt.

 The Painted Church

The Painted Church

 Gut getarnt im saftigen Grün der Blätter.

Gut getarnt im saftigen Grün der Blätter.

Von der Kirche geht es weiter zurück zum Meer zum Pu’uhonua o Honaunau. Dieser Ort war in früheren Zeiten ein Ort der Zuflucht. Gesetzesübertretungen wurden zu dieser Zeit normalerweise mit dem Tod bestraft. Der Schuldige hatte nur eine Chance diesem Urteil zu entkommen. Er musste diesen Ort erreichen. Schaffte er diese waren alle seine Taten vergeben und er konnte sein Leben weiterleben. Dies war allerdings nicht sehr einfach. Der Ort war nur schwimmend zu erreichen und jeder der die Gesetzesübertretung gesehen hat war dazu verpflichtet sofort das Todesurteil zu vollstrecken – auch die eigene Familie.

 Altar für die Götter.

Mausoleum für die Könige.

Da wir langsam hungrig sind suchen wir uns ein Restaurant und genehmigen uns eine köstliche Pizza nach amerikanischer Art. Nach dem Essen geht es zurück zur Unterkunft wo wir den Rest des Tages mit ausspannen und nichts tun verbringen.