Category: Anreise

Tag 4: Ankunft in Schweden und Weiterfahrt nach Norwegen

Zwischenhalt im Wald

Nach einer ruhigen Nacht auf See, erreichten wir um 09.15 Uhr das erste skandinavische Ziel. Wir waren in Göteborg, Schweden angekommen. Für mich eine Rückkehr in ein Land, in welchem ich vor 5 Jahren fast 6 Monate verbracht habe. Göteborg war einer der Städte, welche ich zwei Mal besucht habe. Einmal mit Michi und das andere Mal mit Sarah und anderen Kolleginnen. An Schweden erinnern mich viel Schönes und eine spannende Zeit.

Nach einer kurzen Wartezeit im Bug des Schiffes konnten auch wir den Kahn verlassen. Wir fuhren mit unserem Womo in die heisse Morgenluft von Göteborg. Danach steuerten wir direkt auf die Autobahn Richtung Norwegen. Vor der Grenze machten wir noch einen Halt in einem grossen Einkaufzentrum, um unseren Kühlschrank und die Vorräte wieder aufzustocken. Da uns der Kühlschrank, respektive die Gasflasche auf der Fähre abgestellt wurden, war nicht mehr alles haltbar. Nach dem Mittag erreichten wir bereits die norwegische Grenze und weiter ging es nordwärts auf der Autobahn, welche komplett mit Strassenlampen ausgestattet ist.

Durch Facebook habe ich und auch meine Kollegin Rita erfahren, dass wir beide in Skandinavien unterwegs sind. Sie sind bereits auf der Reise Richtung Süden und wir nach Norden. Da sich unsere Wege in der Umgebung Trondheim kreuzten, machten wir ab, dass wir uns auf dem Campingplatz am Sonntag in Røra treffen würden. Da sie nun bereits am Samstagabend dort eingetroffen sind, entschieden wir zügig nordwärts zu fahren.

Nach Oslo wurde die Autobahn bald einspurig und die Geschwindigkeit wurde auf 70/80 km/h gedrosselt. Da es so rund lief und auch nicht dunkel werden wollte, entschieden wir uns bis nach Trondheim weiterzufahren. Dort fanden wir am Fjiord ein hübsches Plätzchen, wo wir übernachteten. Übrigens sind wir nun bereits in der Gegend, wo es nicht mehr dunkel wird, aber die Sonne geht noch unter.

Mehr Bilder gibt es hier: Gallerie Tag 4

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Tag 3: Gemütlich in Kiel und Abreise nach Schweden

Der Sonne entgegen

Der Sonne entgegen

Tag 3 liessen wir gemütlich angehen. Michi war schon früh fit für ein Morgenjogging und ich folgte ihm dann später für ein kurzes Bad im Meer. Nach dem Trocknen, assen wir gemütlich Frühstück. Bis nach dem Mittag genossen wir die Zeit mit Lesen, Fotos bearbeiten und ausspannen.

Für das Mittagessen liefen wir ins Nachbardörfchen und assen ein Fischbrötchen, sowie auf dem Rückweg noch ein feines Eis. Dann war Aufbruch angesagt und wir machten uns auf den Weg zum Hafen. Dort konnten wir bereits früh auf die Fähre fahren und unser Zimmer beiziehen.

Erst da erfuhr ich, dass Michi das Zimmer nicht zurückgebucht hatte. Er hatte extra ein besseres Zimmer gebucht, da er mir eigentlich den Heiratsantrag auf der Fähre machen wollte. Dies hat er ja bereits vorher gemacht. Deshalb hatten wir nun ein Zimmer mit Doppelbett, viel Platz, Sofa, schönem Bad und Privatterrasse. Diese Terrasse, Willkommensdrink, Gratis-Kaffee und diverse Getränke konnten wir dank dem schönen Wetter richtig geniessen. Bereits auf dem Schiff ging es länger, bis es dunkel wurde.

Feines Fischbrötchen

Feines Fischbrötchen

 

Mehr Bilder gibt es hier: Gallerie Tag 3

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Tag 2: Steife Briese

Seefahrerdenkmal

Seefahrerdenkmal

Donnerstag 07:30 Uhr, nach einer ruhigen Nacht auf der Autobahnraststätte geht es weiter in Richtung Kiel. Sibylle übernimmt zuerst das Steuer und kämpft sich durch unzählige Baustellen und den Morgenverkehr rund um Hamburg. Trotz vielen Baustellen und dichtem Verkehr kommen wir gut vorwärts. Kurz nach Hamburg machen wir einen Fahrerwechsel und ich fahre das Reststück bis zum Ostsee-Camp Kliff. Dort treffen wir kurz nach 11 Uhr ein und suchen uns einen Platz aus, auf welchem wir bis am Freitagnachmittag bleiben können.

Der Campingplatz ist ruhig gelegen mit einer guten Aussicht auf die Ostsee. Auf der See herrscht reges Treiben. Schiffe fahren in Richtung Kieler Hafen oder fahren von dort wieder aufs offene Meer hinaus. Wir parkieren das Womo auf dem Platz, installieren die Campingmöbel und gönnen uns etwas zu Essen. Danach heisst es erst einmal etwas ausspannen, allerdings nicht bevor die Markise richtig heruntergespannt ist, denn es bläst ein kräftiger Wind. Dieser Wind ist es dann auch, der mich aus meinem Nickerchen wieder weckt, denn im Schatten ist es wegen dem Wind ganz schön kühl. Also setze ich mich in die Sonne und wärme mich wieder auf.

Da der Gummihammer in Villigen geblieben ist und meine behelfsmässige Markisenbefestigung nicht ganz so stabil zu sein scheint, machen wir uns auf Erkundungstour auf dem Campingplatz und besuchen dabei auch gleich den Campingladen wo wir einen Gummihammer kaufen. Danach geht es weiter dem Strand entlang in die nächste Ortschaft. Dabei kommen wir an einem Denkmal für die auf See gebliebenen des 1. und 2. Weltkriegs. Es ist ein hoher Turm mit Museum und am Strand steht ein U-Boot aus dem 2. Weltkrieg.

Zurück von der Erkundungstour brauchen wir zuerst einmal eine Abkühlung. Also ab ins Meer. Dieses ist keine hundert Meter von unserem Platz entfernt. Allerdings gelangt man nur über eine Treppe an den Sandstrand, da der Platz ca. 10 Meter höher auf einer Klippe gelegen ist. Das Wasser ist sehr sauber und klar. So klar, dass man auch problemlos die Qualle erkennt, welche sich im Wasser treiben lässt. Bis man bis zum Bauch im Wasser steht muss man hier locker 50m weit laufen und auch nach 100m kann man immer noch problemlos stehen. Sibylle und ich kühlen uns ab und stellen fest, dass hier das Wasser wesentlich weniger salzig ist als zum Beispiel in Spanien oder Italien.

Zurück am Strand breiten wir unsere Decke aus und wollen uns von der Sonne trocknen lassen. Allerdings halten wir es nicht lange aus, denn der Wind bläst kräftig und wir sind innert kürzester Zeit sandgestrahlt…

Nach dem Abendessen machen wir noch einen Spaziergang mit dem Ziel ein Glace zu essen. Dieses Mal spazieren wir am Strand in die andere Richtung. In der Ferne ist ein kleiner Hafen zu sehen. Wir hoffen dort eine Eisdiele vorzufinden. Nach einer halben Stunde laufen werden wir leider enttäuscht. Es hat nur eine Imbissbude und diese verkauft nur normale Glace. Wir haben aber Lust auf selbergemachtes Eis und machen uns deshalb auf den Rückweg. Bei unserer nachmittäglichen Erkundungstour haben wir noch ein Restaurant gesehen, welches einen Eisstand hatte. Dieser ist aber auch schon geschlossen. Aber glücklicherweise gibt es das Eis auch im Restaurant und wir kommen doch noch zu unserer Glace.

Bayleys-Spaghetti-Eis für Sibylle

Schoko-Pralinenbecher für Michi

Mehr Bilder gibt es hier: Gallerie Tag 2

Route Tag 2

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Der Tag im Zeitraffer

 

Tag 1: Wir fahr’n fahr’n fahr’n auf der Autobahn

Sonnenuntergang auf der Autobahn

Mittwoch 14:45 es ist endlich so weit. Das Wohnmobil ist fertig gepackt und Sibylle ist von ihrer Prüfung zurück. Nur noch Wohnung abschliessen und Kabelrolle wieder einpacken und die Fahrt in Richtung Kiel kann losgehen. Wir haben uns für unseren ersten Tag kein Reiseziel gesetzt. Wir fahren einfach bis wir genug haben. Die Fahrt läuft sehr gut und zu Beginn sind auch nur sehr wenige Baustellen im Weg. Alles sieht danach aus, als ob wir ohne Stau durchkommen. Doch da haben wir uns dann doch zu früh gefreut. Bei Frankfurt geht für eine halbe Stunde nicht mehr viel und der Verkehr staut sich auf fünf Spuren inklusive Pannenstreifen. Wir nutzen das Schneckentempo dazu uns mit Landjäger, Brot und Rüebli zu stärken. Nach etwas mehr als einer halben Stunde können wir den Stau hinter uns lassen und kommen wieder zügig vorwärts. Bei einer Raststätte machen wir den ersten Fahrerwechsel und Sibylle übernimmt das Steuer. Der Verkehr wird zunehmend dünner, dafür nehmen die Baustellen zu. Diese sind für Sibylle aber kein Problem. Sie steuert das Wohnmobil sicher durch die Baustellen hindurch. Langsam aber sicher ist die Sonne untergegangen. Wir machen nochmal einen Fahrerwechsel und ich fahre noch bis ca. 23 Uhr weiter. Langsam werde auch ich müde. Deshalb fahre ich auf eine Raststätte, damit wir einen Stellplatz in der Nähe suchen können. Dies erweist sich aber als überflüssig, da wir direkt auf der Raststätte ein ruhiges Plätzchen finden. Wir entscheiden uns direkt auf der Raststätte zu übernachten und machen uns Bettfertig. Da wir nur noch ca. 300 Km von Kiel entfernt sind, stellen wir keinen Wecker, denn wir haben ja mehr als genug Zeit.

Übernachtungsplatz auf der Autobahnraststätte

Route Tag 1

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Der Tag im Zeitraffer