Monthly: Juni 2016

A hui hou O’ahu, Aloha San Francisco

Montag 06.06.2016


Sonnenuntergang in San Franciso

Das letzte Mal in unseren Ferien ist richtig früh aufstehen angesagt. Heute müssen wir die Inseln leider wieder verlassen. Unser Flug geht schon um 06:20 und wir müssen 2.5h vorher am Flughafen sein. Also stehen wir um 03:15 auf und fahren zum Flughafen. Auch in der Nacht wird es in Honolulu nicht kühler. Das Thermometer zeigt immer noch 26°C an. Wir sind um 03:50 am Flughafen, der noch total verlassen ist. Wir hätten gut auch etwas später kommen können, denn nicht einmal der Check-In ist bereits geöffnet.

Clam Chowder in der Brotschüssel

Die Zeit bis zum Abflug verbringen wir dann mit Kaffeetrinken und lesen. Der Flug ist ereignislos und geht dank einem guten Buch sehr schnell vorbei. In San Francisco suchen wir ein Taxi, dass uns zu unserem Hotel in der Nähe der Fisherman’s Wharf bringt.  Die Fahrt ist abwechslungsreich und wir bekommen ein bisschen etwas von der Stadt zu sehen. Eindrücklich sind vor allem die Hügel in der Stadt. Immer wieder geht es steil hoch und dann wieder steil runter. Im Hotel angekommen checken wir ein und spannen noch etwas aus, bevor wir die Gegend erkunden gehen.

Ein süsser Abschluss

Wir schlendern der Fisherman’s Wharf entlang und geniessen das wesentlich kühlere Wetter. Die Sonne zeigt sich auch hier von ihrer besten Seite. Aber es bläst ein starker Wind und wir sind froh um die mitgebrachten Jacken. Das Abendessen geniessen wir in einem Fischrestaurant, wo wir auch die berühmte clams chowder in der Brotschale. Eine wirklich köstliche Suppe. Anschliessend schlendern wir noch weiter den Piers entlang und geniessen den Sonnenuntergang. Bevor es zurück ins Hotel geht, gönnen wir uns noch ein köstliches Eis.

 

Pearl Harbor

Mittwoch 08.06.2016


Das USS Arizona Memorial

Nachdem wir gestern die Insel erkundet haben, wollen wir uns heute Pearl Harbor ansehen. Wir stehen etwas früher auf, weil wir möglichst früh da sein wollen, damit wir Tickets für den Besuch des USS Arizona Memorials bekommen. Diese können nicht reserviert werden und werden nach first come first serve verteilt. Die Anzahl der Tickets ist beschränkt und sie sind meistens sehr schnell weg.

Die USS Missouri

Wir fahren also in Richtung Pearl Harbor ab und kommen trotz dichtem Verkehr gut voran. Das Fahren hier ist gerade auf den Autobahnen anspruchsvoller als in der Schweiz. Es gibt sehr viele Verzweigungen und die Autobahn ist nicht selten 5-Spuhrig. So passiert es dann auch, dass wir die Abfahrt zu Pearl Harbor verpassen. Ausgerechnet nach dieser Abfahrt können wir dann die Autobahn für 26 Km nicht mehr verlassen, so dass wir einen unfreiwilligen Ausflug in die Berge machen. Dieser Ausflug kostet uns über eine Stunde, aber wir schaffen es doch noch nach Pearl Harbor und finden auch noch einen Parkplatz.

Kanonen der USS Missouri

Wir ergattern noch Tickets für das Memorial, mit welchen wir aber erst um 14:30 Uhr rausfahren können. So entscheiden wir uns dafür die USS Missouri zu besuchen. Die USS Missouri ist ein ausser Dienst gestelltes Schlachtschiff, welches 1944 fertig gestellt wurde. Auf Ihrem Deck unterzeichneten die Japaner am 02.09.1945 ihre Kapitulation.

Küche der USS Missouri

Wir nehmen uns ausreichend Zeit und nehmen zuerst an einer Tour teil, bei welcher wir sehr viele Interessante Dinge erfahren. Die Missouri ist rund 270 Meter lang und 33 Meter breit. Das Schiff ist deshalb genau 33 Meter breit, weil es so knapp noch durch den Panamakanal passt. Nach der Tour erkunden wir das Schiff auf eigene Faust und staunen über die knappen Platzverhältnisse. Privatsphäre ist auf dem Schiff ein rares Gut.

Nur der Vorhang bietet etwas Privatsphäre

Nach dem Rundgang auf der Missouri essen wir etwas, bevor wir zurück zum Besucherzentrum fahren, von wo das Schiff zum USS Arizona Memorial ablegen wird. Die Zeit bis um 14:30 vertrieben wir uns mit dem Besuch verschiedener Ausstellungen zum 2. Weltkrieg.

Gedenktafel für die Soldaten, welche auf der USS Arizona ums Leben kamen.

Bevor wir mit dem Boot zum Memorial fahren, wird ein Film zum Angriff auf Pearl Harbor und dem Untergang der USS Arizona gezeigt. Mit dem Boot fahren wir zum Memorial raus, welches direkt über dem gesunkenen Schiff gebaut wurde. Das Schiff ist dort gesunken, wo es vor Anker lag und liegt auch heute noch dort. Die Schornsteine des Schiffs ragen knapp aus dem Wasser und sind vom Memorial aus zu sehen.

Schornstein der USS Arizona

Auf dem Rückweg von Pearl Harbor machen wir noch einen Abstecher in die Innenstadt von Honolulu. Wir wollen uns das Justizgebäude ansehen, welches in der TV-Serie Hawai Five-0 als Hauptquartier dient. Vor dem Gebäude steht die berühmte Statue, welche in der Serie sehr oft zu sehen ist. Das Hinkommen gestaltet sich nicht ganz einfach, denn es ist Rush Hour und wir fahren auf fünfspurigen Einbahnstrassen. Nachdem wir uns ein paar Mal verfahren haben, kommen wir aber doch noch an und machen ein Paar Fotos vor der Statue. Das Justizgebäude können wir leider nicht mehr besichtigt, da es bereits geschlossen ist.

Wir vor dem wohl bekanntesten Gebäude Honolulu’s.

Am Abend spazieren wir noch einmal am Waikiki-Beach entlang und geniessen unseren letzten Sonnenuntergang auf O’ahu. Denn morgen geht es schon wieder weiter nach San Francisco.

Inselrundfahrt auf O’ahu

Dienstag 07.06.2016


Blick auf Honolulu vom Diamond Head

Wer uns kennt, weiss, dass wir nicht den ganzen Tag in einer Grossstadt sitzen, wenn es viel zu entdecken gibt. In Honolulu ist ein «must-do» der Diamond Head. Da das Licht und der Platz früh am Morgen am besten sind, sind wir bereits früh wieder unterwegs. Der Aufstieg auf diesen berühmten Vulkankraterrand dauert ca. 30 Minuten. Auf dem Aussichtspunkt ist es noch nicht so voll und wir können die Skyline von Honolulu geniessen. Der Aufstieg hat sich wirklich gelohnt. Nach dem Abstieg gibt es eine feine Omelette in einem Amerikanischen Frühstücksrestaurant.

Die letzten Stufen auf den Diamond Head

Danach machen wir uns auf den Weg in den Norden. Wir wollen noch mehr von O’ahu sehen. Es geht auf der Autobahn weiter mit mind. 3 Spuren. Den ersten Stopp machen wir am Pali Lookout. Die Aussicht ist grandios und der Wind atemraubend. Man wird fast weggeblasen. Weiter geht es an der Küstenstrasse in die Richtung Norden. Man kann direkt an der flachen Küste fahren und das Wasser ist sehr klar. Diese Gegend ist beliebt bei vielen Kanufahrer. Im Kualoa Strand Park vertreten wir und die Füsse und können sogar einige Krebse beobachten. Am La’ie Punkt gibt es eine Arche zu sehen, wo das Wasser durchfliesst. Eine nette Amerikanerin schiesst auch das perfekte Erinnerungsfoto.

Ausblick vom Pali Lookout

Steife Briese auf dem Pali Lookout

Am Sonnenuntergangs-Strand gibt es sogar Stau, obwohl noch nicht Abend ist. Auf O’ahu ist man nicht alleine und vor allem an den Stränden im Norden hatte es sehr viele Leute. Die Strände dort sind im Vergleich zu Waikiki deutlich schöner und im Winter beliebt bei Surfern.

Das Loch wurde durch nur eine Welle in den Felsen gerissen.

In Hale’iwa gibt es noch einmal einen Stopp um Shave Ice zu essen. Da jedoch die Schlange der Leute so lange ist, entscheiden wir uns dagegen. («Snieff»)

Zurück in Honolulu machen wir noch einmal einen Stopp in einem Outlet. Es gibt noch einmal ein paar T-Shirts für Michi.

A hui hou Kauai, Aloha O’ahu

Montag 06.06.2016


Aussicht vom Balkon

Heute steht der Flug auf die Insel mit einer grossen Stadt an. Es geht zur unserer letzten Destination auf Hawaii, nach Honolulu. Wir sind bereits darauf eingestellt, dass wir in einer Grossstadt landen werden. Der Flug ist erneut sehr kurz und nach 35 Minuten Flugzeit landen wir in Honolulu. Der Flughafen ist riesig und man muss sich zuerst kurz zurechtfinden, um die Vermietungsstation der Autos zu finden. Wir haben auch hier wieder ein Mitfahrzeug.

Am Waikiki-Beach

Michi übernimmt das Steuer und wir machen uns auf den Weg in Richtung unserer Unterkunft. Die Hochhäuser sind bereits von weitem sichtbar. Wir finden die Unterkunft mit Navi ohne grosse Probleme und machen vorher noch eine kurze Essenspause, bis wir einchecken können. Unser Apartment ist im 21. Stock 2 Strassen hinter dem Waikiki-Beach. Wir haben vom Balkon Sicht auf viele Hochhäuser und den Strand.

Dicht an dicht stehen die Hochhäuser am Waikiki-Beach

Gegen Abend machen wir uns auf Erkundungstour durch das grosse Honolulu. An die vielen Leute und vor allem Japaner müssen wir uns erst gewöhnen. Es ist fast überall auch alles auf Japanisch angeschrieben. Der Waikiki-Beach ist eigentlich nichts Besonderes, von Sand ist nicht so viel zu sehen. Jedoch ist es trotzdem cool einmal an diesem weltbekannten Strand zu sehen, wo so viele Menschen davon träumen. Der Strand ist auch noch am frühen Abend voll von Leuten, die sich im Wasser oder am Strand tummeln. Wir machen uns danach auf die Suche eines guten Restaurants. Dieses finden wir auch. Es gibt über 100 Sorten von Bier und das Bier kann im 1 Liter-Glas getrunken werden.

Prost

Bootstour der Nā Pali Küste entlang

Sonntag 05.06.2016


Bei einer solchen Morgenstimmung steht man doch gerne etwas früher auf.

Heute ist wieder einmal früh aufstehen angesagt. Wir müssen bereits um 07:00 Uhr im 1h entfernten Hanalei sein. Von dort wollen wir eine Bootstour zur berühmten Nā Pali Küste machen. Das Wetter präsentiert sich heute von seiner besseren Seite und wir fahren der aufgehenden Sonne entgegen. In Hanalei angekommen melden wir uns im Büro des Touranbieters an. Wir bekommen letzte Instruktionen und einen Trockensack für unsere Sachen.

Den Regen haben wir bereits hinter uns gelassen.

Mit einem Kleinbus geht es dann zum Strand, wo bereits der Katamaran auf uns wartet. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um einen Katamaran mit Segel, sondern um einen motorisierten Katamaran. Dies hat den Vorteil, dass der Katamaran dank des fehlenden Mastens in Höhlen fahren kann. Noch während wir den Katamaran besteigen setzt Regen ein. Dies ist zum Glück nicht so schlimm, denn wir fahren der Sonne entgegen und schon bald haben wir den Regen hinter uns gelassen.

Wie in einem Hollywoodfilm

Wir kommen gut vorwärts und können die wunderschöne Küste bestaunen. Alles ist Grün und überall sind Wasserfälle zu sehen, die sich die Berge herunterstürzen. Die Nā Pali Küste ist sehr wild und kann nur zu Fuss oder mit dem Kajak erreicht werden. Oder aber gemütlicher mit dem Helikopter oder dem Boot bestaunt werden. Mit Boot und Helikopter ist es aber verboten an Land zu gehen. Wer also an den abgelegenen Stränden baden möchte, der muss sich das schon verdienen. Der Wanderweg ist rund 18 Km lang und unterwegs gibt es nur Natur pur. Keine Hütten und auch keine Sanitären Anlagen. Wer also den Weg begehen will, muss alles mitnehmen, unter anderem auch ein Zelt. Denn an einem Tag ist der Weg nicht zu schaffen. Die 18 Km sind nur der Hinweg und da es keine Rundwanderung ist, muss man auf dem gleichen Weg zurück, auf welchem man gekommen ist.

Wer hier baden will, der muss zu Fuss oder mit dem Kayak hin.

Die Fahrt kommt einem vor wie im Film und man fühlt sich in eine andere Welt versetzt. King Kong und Jurassic Park wurden an dieser Küste gedreht. Durch die gute Grösse des Schiffs können wir in Höhlen fahren und unter Wasserfällen durchfahren. Die Mittags- und Schnorchel-Pause machen wir an einem einsamen Strand. Dort haben wir ca. 1.5 Stunden für den Mittag und das Schnorcheln Zeit. Das Riff bietet uns eine super Gelegenheit fürs Schnorcheln. Die Fische und Schildkröten waren sehr zahlreich. Nach dieser Pause geht es mit dem Boot wieder dieselbe Strecke zurück und wir können ein letztes Mal die imposante Küste geniessen.

Der Katamaran ist super geeignet um in Höhlen zu fahren.

Zurück an Land machen wir uns wieder auf den Weg in unsere Unterkunft in Kapaa. Es ist schliesslich schon unser letzter Tag in Kauai. Wir sind noch in Bade- und Velostimmung und fahren mit den Beach-Cruisern an den Donkey Beach. Ein abgelegener Strand am Ende der Fahrrad-Strecke. Die Wellen am Strand sind aber so hoch, dass sich nur Michi richtig ins Wasser getraut. Nach diesem Erlebnis fahren wir noch einen Strand in die Richtung von Kapaa, wo wir dann beide das Wasser mit den Wellen geniessen können.

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Schwimmen mit Schildkröten, gerade mal einen halben Meter entfernt.

Der letzte Abend auf Kauai wollen wir noch einmal mit Sushi geniessen. Leider hat das Restaurant geschlossen und wir gehen ein bisschen weiter. Dabei stossen wir auf das Restaurant Art Café Hemingway. Das Restaurant sieht von aussen wie ein Kunstwerk, probieren wir aus. Schon beim Hineingehen atmen wir den bekannten Duft von Fondue ein. Es gibt tatsächlich Fondue mit Schweizer Käse. Es ist lustig den Gästen beim Fondue-Essen zuzuschauen. Das Restaurant wird von einem Deutschen betrieben. Wir entscheiden uns beide für ein delicious Fisch-Menu.

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Unser Abendessen war nicht ganz so farbenfroh.