Über dem Nebel

 Die Sonne kämpft sich durch den Nebel

Die Sonne kämpft sich durch den Nebel

Wie immer in den vergangenen Tagen liegt auch heute (29.12.2015) wieder dichter Nebel im Unterland. Das lasse ich mir aber nicht gefallen und deshalb mache ich mich auf den Weg nach Arth-Goldau, wo ich Yvonne und Sammy treffe. Sibylle muss heute leider arbeiten und so machen wir uns zu dritt auf den Weg auf den Rigi. Zu Beginn wandern wir auf asphaltierter Strasse im Nebel. Es ist entsprechend kalt und die Strasse teilweise sehr glatt. Bereits nach einer halben Stunde kommen wir der Nebelgrenze näher und die Sonne grüsst uns mit ihren wärmenden Strahlen.

 Der Kampf ist schon fast gewonnen

Der Kampf ist schon fast gewonnen

Kurze Zeit später haben wir den Nebel komplett hinter uns gelassen und wir können auf das Nebelmeer herabsehen. Wir folgen noch etwas weiter der Strasse, bevor der Wanderweg dann in den Wald abzweigt. Die Sonne kommt hier nicht hin und es wird wieder kälter. Ab jetzt verläuft der Wanderweg zuerst noch im Wald, später dann über Wiesen. Als wir über die Baumgrenze kommen begrüsst uns ein kräftiger Wind. Wir suchen uns ein Plätzchen, welches einigermassen windgeschützt ist und geniessen das Picknick.

 Unter dem Nebel wäre Arth-Goldau

Unter dem Nebel wäre Arth-Goldau

Nach der Stärkung geht es dann weiter den Berg hoch und der Wind wird immer stärker. Wir finden auch tatsächlich noch Schneefelder, welche überquert werden müssen. Wir folgen den Spuren welche bereits im Schnee sind und müssen feststellen, dass diese wohl nicht dem Streckenverlauf des Wanderwegs entsprechen. Auf einmal geht es nicht mehr weiter geradeaus. Da wir nicht wieder umkehren wollen, erklimmen wir ein steiles Bord, auf welchem noch Schnee liegt. Der Aufstieg gestaltet sich schwieriger als gedacht, aber wir kommen heil oben an und müssen nur noch über einen Stacheldraht klettern. Wir finden auch den Weg wieder und nehmen das letzte Stück auf den Rigi unter die Füsse. Der Wind bläst immer stärker und es wird sehr anspruchsvoll das Gleichgewicht zu halten. Auf dem Rigi angekommen müssen wir uns dann auch als erstes wärmer anziehen, bevor wir die Aussicht geniessen können.

 Gipfelfoto!

Gipfelfoto!

Nach einer warmen Schoggi geht es dann mit dem Zug zurück ins neblige Arth-Goldau und von dort wieder nach Hause.

Mehr Bilder von der Wanderung gibt es hier: Gallerie Über dem Nebel (Rigi)

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Wanderung durch die Wolfsschlucht

 Die Sonne taucht alles in Goldgelb

Die Sonne taucht alles in Goldgelb

Heute (27.12.15) wollen wir uns nach den Festtagen mit vielem Essen wieder etwas bewegen. Bei dem guten Wetter bietet sich eine Wanderung natürlich an. Da wir aber nicht all zu früh starten wollen, entscheiden wir uns für eine Wanderung in der Nähe. Die Wahl fällt auf die Wolfsschlucht im Naturpark Thal. Mit dem Auto geht es in Richtung Balsthal und anschliessend weiter in Richtung Welschenrohr. Während der Fahrt wechseln sich Sonne und Nebel immer wieder ab und auch die Temperaturen unterscheiden sich stark. Als wir im Wald beim Start der Wanderung parkieren zeigt das Thermometer -3°C an und es liegt ein dicker Raureif auf allem. Bei den doch eher kühlen Temperaturen sind wir froh um Mütze und Handschuhe.

 Bunkereingang

Bunkereingang

Gut eingepackt begeben wir uns zum Eingang der Schlucht. Der Weg dahin ist teilweise sehr rutschig und wir sind froh, dass wir die asphaltierte Strasse schnell wieder verlassen können. Die Schlucht ist nicht sehr breit und links und rechts geht es steil nach oben. Natürlich darf auch der Obligate Eingang zum Bunker nicht fehlen. Der Bach welcher in der Schlucht normalerweise fliesst ist so gut wie komplett ausgetrocknet und es zeigt sich auch hier, dass es schon seit langem nicht mehr richtig geregnet hat.

 Gleich ist die Sonne wieder weg

Gleich ist die Sonne wieder weg

Mit jedem gewonnenen Höhenmeter kommen wir der Sonne etwas näher. Als wir den sonnigen Teil der Schlucht erreichen werden wir gut gewärmt und eine Tenü Erleichterung ist definitiv angebracht. Doch leider sind wir schon bald wieder im Schatten, dies ist aber nicht weiter störend, da der Aufstieg gut wärmt. Unterwegs treffen wir auf mehrere Höhlen an deren Eingang Feuerstellen und Bänke bereitstehen. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob hier grillieren nun erlaubt ist, oder ob das Feuerverbot welches im ganzen Park herrscht hier auch gilt.
Nach einer guten Stunde sind wir am Ende der Schlucht angelangt und nun führt der Aufstieg durch ein Waldstück, in welchem das viele Laub schön raschelt, bis zu einer Waldstrasse.

 Die Schlucht liegt hinter uns und wir steigen durch den Wald weiter hinauf.

Die Schlucht liegt hinter uns und wir steigen durch den Wald weiter hinauf.

Auf der Waldstrasse angekommen sind wir uns nicht ganz sicher in welche Richtung es weiter geht. Der Wegweiser zeigt weiter den Berg hoch. Allerdings ist dort nirgends ein Weg auszumachen. Deshalb entscheiden wir uns dem Waldweg zu folgen. Dort ist an den Bäumen auch immer wieder eine gelbe Raute aufgemalt. Wir sind also auf dem richtigen Weg. Das Denken wir uns zumindest bis wir zu einer asphaltierten Waldstrasse kommen. Bei der Verzweigung ist auch ein Wegweiser vorhanden, allerdings liegt dieser am Boden, weil der Wald gerodet wird. Auch ist auf dem Wegweiser von unserem Zwischenziel nichts mehr angeschrieben. Da wir davon ausgegangen waren, dass wir einfach den Markierungen folgen können, haben wir vor dem Start kein Kartenmaterial auf unsere Handys geladen. Dies rächt sich nun, da an diesem Punkt absolut kein Empfang vorhanden ist. So entscheiden wir uns der Waldstrasse den Berg hoch zu folgen. Unterwegs meldet sich der Empfang zurück und wir wissen nun definitiv, dass wir falsch gelaufen sind. Auf der Karte finde ich einen Wanderweg, welcher zu unserem Zwischenziel führen sollte. Dazu müssen wir aber wieder ein Stück zurücklaufen und dann der Waldstrasse noch weiter Talwärts folgen. Als wir bei der Stelle ankommen, wo der Wanderweg gemäss Karte abzweigt, stellen wir fest, dass hier kein Wanderweg ist. Stattdessen hat es eine steile Felswand, welche nicht einfach so erklommen werden kann. Folglich bleibt uns nichts übrig, als der Waldstrasse weiter zu folgen. Nach weiteren 10 Minuten zweigt wieder ein Weg ab und wir finden auch einen Wanderwegweiser auf welchem das Endziel angeschrieben ist.

 Blick auf Welschenrohr

Blick auf Welschenrohr

Somit haben wir unfreiwillig eine Abkürzung genommen. Auf dem Abstieg nach Welschenrohr bestaunen wir die steilen Felswände der 2. Jurakette in welcher gemäss Informationstafel allerlei Tiere ihren Lebensraum haben.
Da wir unsere Wanderung unfreiwillig abgekürzt haben, entscheiden wir uns nicht den direkten Weg über die Hauptstrasse zurück zum Auto zu nehmen. Stattdessen wandern wir wieder Bergwärts und biegen dann in etwa der Hälfte der Schlucht wieder in diese ein. Inzwischen hat sich die Sonne in der Schlucht wieder verabschiedet und es ist dementsprechend kühl. Zurück beim Auto sind wir dann froh um die Sitzheizung welche uns auf dem Rückweg wärmt.

Mehr Bilder von der Wanderung gibt es hier: Gallerie Wanderung durch die Wolfsschlucht

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Schneeschuhwanderung auf das Elsighorn und Fondueplausch

 Aussicht vom Elsighorn mit dem Thunersee im Hintergrund

Aussicht vom Elsighorn mit dem Thunersee im Hintergrund

Bei dichtem Nebel fahren wir um 07:30 in Oftrigen mit dem Ziel Elsigenbach ab. Bis nach Bern fahren wir zum Teil in sehr dichtem Nebel. Ab Bern lichtet sich der Nebel dann langsam und die Sonne kommt zum Vorschein. Je weiter wir in Richtung Adelboden fahren, umso schöner wird das Wetter. In Elsigenbach parkieren wir das Auto bei der Talstation und nehmen die Gondel auf die Elsigenalp. 

 Die Sonne versteckt sich noch hinter dem Berg

Die Sonne versteckt sich noch hinter dem Berg

Als wir auf der Elsigenalp ankommen, liegt noch alles im Schatten. Die Sonne versteckt sich hinter den höheren Bergen. Wir schnallen unsere Schneeschuhe an und machen uns auf den Weg zum Elsighorn. Zu Beginn ist der Schnee stark gefroren und bei jedem Schritt knirscht es schön. Als es etwas steiler wird, sind wir froh um die Steigeisen der Schneeschuhe, denn ohne würden wir bei der kompakten und vereisten Spur nicht hochkommen. 

 Das Bänkchen lädt zum verweilen ein

Das Bänkchen lädt zum verweilen ein

Nach ca. 1 Stunde Marschzeit machen wir eine kurze Pause und geniessen die Aussicht. Langsam bahnt sich auch die Sonne ihren Weg hinter den Gipfeln hervor. Wir kommen gut voran, auch wenn wir ein paar Mal die Piste überqueren müssen. Auf dem letzten grossen Anstieg sind wir dann wieder ganz für uns. Dies verdanken wir dem Umstand, dass der oberste Skilift noch nicht geöffnet ist, da schlichtweg zu wenig Schnee liegt. Bei der Bergstation des Skilifts angekommen machen wir zuerst einmal eine Pause und verpflegen uns.

 Gipfelfoto auf dem Elsighorn

Gipfelfoto auf dem Elsighorn

Gut gestärkt erklimmen wir noch die letzten Höhenmeter zum Elsighorn. Oben angekommen geniessen wir die super Aussicht und machen ein paar Gipfelfotos.

Da wir nicht denselben Weg zurück nehmen wollen, entscheiden wir uns dazu über die nicht geöffnete Piste zurück zur Bergstation der Gondel zu wandern. Auch hier liegt teilweise kein Schnee mehr so dass wir auf Gras wandern. Bei der Bergstation der Gondel angekommen genehmigt sich Sibylle ein Baileys-Kaffe und ich mir ein Bier. Wir bleiben sitzen bis die Sonne wieder hinter den Berggipfeln verschwindet.

 Die Sonne verschwindet wieder hinter den Bergen

Die Sonne verschwindet wieder hinter den Bergen

Zurück im Tal ziehen wir uns um und machen uns auf den Weg zur Talstation der Engstligenalp wo bereits Sandra und Dani auf uns warten. Zusammen fahren wir mit der Gondel auf die Engstligenalp wo wir im Iglu ein Fondue geniessen werden. Da wir noch etwas zu früh sind, genehmigen wir uns im Restaurant noch ein Holdrio. Leider ist der verwendete Schnaps ein Fusel und das Holdrio beinahe nicht geniessbar.

 Abendstimmung auf der Engstligenalp

Abendstimmung auf der Engstligenalp

Anschliessend geht es gut eingepackt zum Iglu. Bereits beim Eingang grüsst uns der Duft von Käse, denn ein Iglu kann man schlecht Lüften. Gut eingepackt setzen wir uns an unseren Tisch und warten auf das Fondue. Dieses ist im Gegensatz zum Holdrio sehr gut und wir geniessen es.

 Gemütliche Plätze im Fondueiglu

Gemütliche Plätze im Fondueiglu

Mit der Gondel geht es danach wieder zurück nach Adelboden. Auf dem Heimweg wollen wir dann noch ein Dessert essen. Allerdings dauert es etwas, bis wir ein Restaurant gefunden haben. Aber im Kanton Bern ist ein Bären nie weit und so lassen wir den Tag bei einem Dessert im Bären in Reichenbach ausklingen und machen uns anschliessend auf den Heimweg.

Mehr Bilder von der Wanderung gibt es hier: Gallerie Elsigenalp – Elsighorn – Elsigenalp

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Wanderung auf den Napf

 Ausblick vom Napf

Ausblick vom Napf

Heute war eigentlich eine Wanderung zur Creux du Van im Jura geplant. Da wir aber nicht so früh aufstehen wollen und die Wettervorhersage eher unbeständig ist, entscheidenwir uns dem Napf einen Besuch abzustatten. Diesen habenwir bisher noch nicht erwandert. Mit dem Auto fahren wir bis Luthern-Bad, von wo wir uns dann auf den Weg zum Napf machen. Wir wollen nicht den direktesten Weg nehmen, da wir sonst bereits nach 45 Minuten auf dem Napf wären. Zuhause hatte ich eine etwas längere Route rausgesucht. So starten wir bei schönem Wetter aber kräftigem Wind.

 Noch zeigt sich das Wetter von seiner schöneren Seite

Noch zeigt sich das Wetter von seiner schöneren Seite

Wir kommen gut voran und geniessen das herbstliche Wetter und das Rascheln der Blätter im Wald. Irgendwann bemerken wir, dass wir eine Abzweigung verpasst haben und nun doch auf einem direkteren Weg zum Napf unterwegs sind. So kommen wir bereits nach ca. 1h auf dem Napf an. Inzwischen hat sich die Sonne leider verabschiedet und zusammen mit dem starken Wind wird es kälter.

 Ausblick vom Napf

Ausblick vom Napf

Wir Pickniken auf eine Bänkchen und geniessen die Aussicht. Allerdings kühlen wir schnell aus und entscheiden uns deshalb im Hotel Napf noch einen heissen Punsch zu trinken und einen Feinen Nussgipfel zu geniessen. Die Nussgipfel hier sollen zu den besten der Schweiz gehören und so sind wir natürlich gespannt. Wir werden dann auch nicht entäuscht. Die Nussgipfel gehören wirklich zu den besten, die wir bisher geniessen durften.

 Die besten Nussgipfel gibt es auf dem Napf

Die besten Nussgipfel gibt es auf dem Napf

Das Hotel ist gut besucht und so bleiben wir nicht zu lange Sitzen, damit auch andere Gäste noch einen Platz bekommen. Wir machen uns auf den Weg zurück nach Luthern-Bad. Zum Glück gibt es hier so viele Wanderwege, dass wir nicht auf dem selben Weg zurück müssen auf welchem wir gekommen sind. Nach insgesamt 3.5h sind wir wieder zurück beim Auto und fahren wieder nach Hause. Wir sind bestimmt nicht das letzte Mal in dieser schönen Gegend gewesen.

Mehr Bilder von der Wanderung gibt es hier: Gallerie Luthern Bad – Napf – Luthern Bad

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Wanderung von Meiringen auf die Grosse Scheidegg

 Der Herbs hält Einzug

Der Herbst hält Einzug

Schon seit längerer Zeit möchte Raphi die Wanderung von Meiringen auf die Grosse Scheidegg machen. Aber irgendwie will es bisher nie so richtig klappen. Bis zu diesem Samstag. Bereits um 6 Uhr ist Tagwache, denn um 7 Uhr müssen wir uns auf den Weg zum Bahnhof machen. Dies natürlich nicht ohne ein ausgiebiges Frühstück.

Beinahe pünktlich um 7 Uhr verlassen wir die Wohnung und laufen zum Bahnhof, wo wir den Zug nach Interlaken besteigen. Unterwegs nach Interlaken kommt uns auch der „Asiaexpress“ entgegen. So könnte man zumindest meinen, denn im entgegen kommenden Zug sind so gut wie nur aufgeregte Asiaten zu sehen. In Interlaken steigen wir in den Zug nach Meiringen um. Auf dem Weg nach Meiringen wird der Nebel zuerst immer dicker, bevor er sich vor Meiringen wieder auflöst.

 Die Sonne kämpft gegen den Nebel

Die Sonne kämpft gegen den Nebel

In Meiringen treffen wir Beat, Anita und Jolin und machen uns dann auf den Weg. Die Sonne versteckt sich noch hinter den Bergen und so ist es eher frisch. Der Anfang der Wanderung ist eher steil und führt durch den Wald. Der Wanderweg überquert dabei immer wieder die Passstrasse. Auch das Dreiklanghorn des Postautos ist öfters zu hören und Jolin stimmt dann mit ein. Tüüüü-Taaaaa-Toooo Postauto.

Nach ca. 2h stunden machen wir die erste Pause in einem Restaurant. Bis jetzt haben wir noch nicht viel von der Sonne, denn diese versteckt sich immer noch hinter den Bergen und den Bäumen. Doch die Wirtin macht uns Mut und meint es ginge noch ca. eine halbe Stunde bis die Sonne genug hoch steht. Und tatsächlich als wir das Restaurant wieder verlassen erreichen uns die ersten Sonnenstrahlen.

 Die Sonne begrüsst uns

Die Sonne begrüsst uns

Die Freude ist allerdings nur von kurzer Dauer denn ab jetzt führt der Wanderweg wieder durch den Wald. An der Sonne ist es angenehm warm, aber sobald die Sonne weg ist, ist eine Jacke von Vorteil. So langsam geht es gegen Mittag zu und wir haben inzwischen mehrere Male die Jacke ab- und wieder angezogen. Uns knurrt inzwischen der Magen und so picknicken wir auf einem grossen Bank in der Sonne.

Nach dem Essen geht es weiter in Richtung Rosenlaui, der Wanderweg führt auch hier wieder über weite Strecken durch den Wald und als der Wald dann fertig ist, taucht die Sonne doch hinter dem nächsten Berg ab. So geht es bis zur Schwarzwaldalp, bis wir wieder durch die Sonne gewärmt werden.

 Die Baumgrenze liegt unter uns und der Nebel zieht auf.

Die Baumgrenze liegt unter uns und der Nebel zieht auf.

Auf dem letzten Stück von der Schwarzwaldalp zur grossen Scheidegg kommen wir dann doch noch ins Schwitzen. Zum einen kommen wir langsam aber sicher zur Baumgrenze, wodurch wir durch die Sonne wieder gewärmt werden. Zum anderen müssen wir auf den letzten 4 Km noch 530 Höhenmeter  überwinden. Oder anders gesagt es wird nochmal steil. Oben angekommen geniessen wir die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse, bevor der Nebel von Grindelwald her immer höher steigt und die Sonne verdeckt. Auch von Meiringen her steigt der Nebel immer höher so als ob er uns gefolgt wäre.

 Nächster Stop: Nebelhausen

Nächster Stop: Nebelhausen

Nach Grindelwald nehmen wir dann das Postauto, der Nebel liefert uns da auch gleich noch eine gute Ausrede dazu. Aber auch bei schönem Wetter hätten wir uns den Abstieg wohl nicht mehr angetan ;).

Alles in allem war es eine sehr schöne Wanderung, welche mit 1300 Höhenmetern und 16.3 Km eine der anstrengenderen Wanderungen ist, welche wir bereits gemacht haben.

Mehr Bilder von der Wanderung gibt es hier: Gallerie Meiringen Grosse Scheidegg

2016-01-03 16_00_39-Sibylle und Michi auf Reisen