Category: Hochzeitsreise

Sleeping Giant und Waimea Canyon

Das Ziel der Wanderung ist der unbegrünte Felsblock rechts oben.

Nachdem wir uns auf Kauai eingelebt haben, wollen wir heute eine Wanderung unternehmen. Die erste Wanderung führt uns auf den schlafenden Riesen, der nicht allzu weit weg von unserer Unterkunft ist. Trotzdem müssen wir ein kurzes Stück mit dem Auto zu Ausgangspunkt der Wanderung fahren.

Der Weg ist abwechslungsreich und uneben.

Schon kurz nach dem Start des Wanderwegs zeigt sich, dass wir sehr froh um unsere Wanderschuhe sind. Der Regen der letzten Tage hat seine Spuren auf dem Weg hinterlassen. Es ist teilweise matschig und sehr rutschig. Der Dreck bleibt an den Sohlen kleben und so ist die Traktion teilweise stark eingeschränkt. Wir schaffen es aber trotzdem den Berg hoch, ohne hinzufallen. Teilweise müssen wir auch noch etwas klettern, da der Weg an einem Ort abgerutscht ist. Unterwegs geniessen wir die Aussicht auf Kapa’a und das Meer unter uns. Auch der Wald ist sehr interessant und wieder saftig grün mit vielen Farnen.

Blick auf die Küste

Auf dem Berg angekommen machen wir eine kurze Picknickpause, bevor wir dann noch auf die Stirn des Riesen klettern. Auf dem Weg zum Gipfel ist Trittsicherheit und gute Balance unverzichtbar, denn der offizielle Weg führt nicht auf den Gipfel. Als geübte Wanderer meistern wir das aber problemlos und geniessen eine schöne Rundumsicht über Kauai.

Auf dem Gipfel angekommen

Auf dem Rückweg zum Parkplatz werden wir wieder einmal vom Regen begleitet, der alles noch ein bisschen rutschiger als beim Aufstieg macht. Trotzdem kommen wir wieder heil unten an und werden durch Sirenengeheul der Tsunami Warnanlage begrüsst. Wir wissen zuerst nicht so recht, ob dies jetzt ein richtiger Tsunamialarm ist, oder ob es nur eine Übung ist. Schnell bringen wir dann aber in Erfahrung, dass immer am ersten Werktag des Monats um 11:45 ein Probealarm stattfindet.

Zurück in unserer Unterkunft versuchen wir den Lehm von den Schuhen wieder wegzukriegen, was uns aber nur halb gelingt, da er sehr stark in den Sohlen hängt. So belassen wir es dann bei halbschmutzigen Schuhen, denn sie sollen ja noch öfters zum Einsatz kommen.

Blick in den Waimea Canyon

Nach einer kurzen Pause machen wir uns auf den Weg in den Süden, welchen wir bis jetzt noch nicht erkundet haben. Dies wollen wir heute nun ändern. Wir fahren bis ans Ende der Strasse im Süden, welche im Waimea Canyon liegt. Der Waimea Canyon ist ein bisschen der kleine Bruder des Grand Canyon. Im Unterscheid zum Grand Canyon ist der Waymea Canyon aber viel grüner. Wir bestaunen die Schönheit des Canyons von verschiedenen Aussichtspunkten und planen schon eine Wanderung im Canyon zu machen.

Die Waipi’o Wasserfälle aus der Ferne

Auf dem Rückweg besuchen wir dann noch das Spouting Horn. Ein Loch in der Klippe durch welches das Meerwasser gepresst wird. Jedes Mal, wenn eine Welle auf die Klippe trifft schiesst das Meerwasser aus dem Loch meterweit in die Höhe.

Das spouting Horn

Schnorcheln am Tunnels Beach

Dienstag 31.05.2016


Alles ist bereit für unsere erste Schnorcheltour

Auf Empfehlung unserer Gastgeber fahren wir heute erneut in den Norden. Wir wollen unsere gemietete Schnorchel-Ausrüstung einweihen. Am Tunnels Beach machen wir unsere erste Schnorchel-Erfahrung auf dieser Reise. Das Wetter ist heute bereits am Morgen ziemlich verhangen und weiss nicht so recht, ob es sonnig werden will. Angekommen am Strand ist es nicht richtig sonnig. Doch zum Schnorcheln ist das nicht so tragisch. Der Strand bietet ein schönes Korallen-Riff, wo wir verschiedene Fische bestaunen können. Obwohl es recht unruhig ist, können wir einiges sehen. Und wir sind auch nicht alleine im Wasser. Zurück im Auto machen wir uns wieder auf den Weg in unser Condo, wo wir uns vom Meerwasser abduschen.

Nicht nur die Fische sind zahlreich, sondern auch die Schnorchler.

Danach machen wir eine Mittagspause und überlegen uns, was wir noch weiter anstellen wollen. Das Wetter hat mittlerweile auf Regen umgestellt, der ganze Himmel ist verhangen. Deshalb nehmen wir uns noch einmal das Auto und fahren Richtung Süden. Doch wir kommen nicht weit. Die Strasse in Kappa und Waimea ist im frühen Nachmittag so verstopft, dass wir keine Lust haben lange im Stau zu stehen. Wir drehen um und machen deshalb noch einen Spaziergang an den Strand, im Regen. Wenigstens haben wir uns noch ein bisschen mehr bewegt und nun gesehen, wie der Strand bei uns aussieht.

Fast alleine am Strand.

North Shore

Montag 30.05.2016


Ein einsamer Strand für uns alleine.

Kauai begrüsst uns an unserem ersten Morgen mit warmem sonnigen Wetter. Wir essen unser Frühstück in unserem Condo und wollen heute den nördlichen Teil der Insel mit dem Auto erkunden. Von Kapaa fahren wir bis ans Ende des nördlichen Teils nach Ha’ena. Beim Ke’e Beach beginnt auch der bekannte Kalalau Trail an der Napali Küste. Wir stoppen an einigen Beaches, Lumahai Beach, Annini Beach und Secret Beach. In Hannalei stoppen wir für einen kurzen Shopping-Halt und eine Zwischenverpflegung.

Der Grund dafür, dass hier niemand schwimmen geht…

An verschiedenen Aussichtspunkten machen wir uns einen ersten Eindruck von Kauai. Das grüne der Insel ist sehr dominierend und wunderschön. Die Küstenregionen sind flach und das Landesinnere uneben mit seinen spitzen grünen Bergen. Das grüne der Insel hat Kauai ganz klar seinem Regen zu verdanken. Immer wieder mal ist dieser sehr dominierend und die Scheibenwischer laufen auf Hochtouren.

Fotos kann man aber trotzdem machen.

Fotos kann man aber trotzdem machen.

Zurück in unserer Unterkunft entscheiden wir uns wieder die Stand up Paddle-Boards zu nehmen und eine Runde auf dem Fluss zu drehen. Dieses Mal gehen wir nicht mehr in die andere Richtung des Meeres, da uns eine weitere Regenwolke duscht.

Hier lädt das Meer schon eher zum Baden ein.

A hui hou Maui, Aloha Kauai

Sonntag 29.05.2016


 Auf Kauai führt ein Veloweg direkt der Küste entlang (rechte Bildseite)

Auf Kauai führt ein Veloweg direkt der Küste entlang (rechte Bildseite)

Heute ist wieder einmal Fliegen angesagt. Wir fliegen von Maui nach Kauai, wo wir die nächsten 8 Tage verbringen werden. Der Flug verläuft ereignislos und wir landen pünktlich in Kauai, wo wir unser Mietauto in Empfang nehmen. Hier ist wieder 4×4 angesagt, da es doch einige unbefestigte Strassen gibt.

Da wir erst um 15 Uhr einchecken können, erkunden wir noch etwas die Insel und geniessen einen frischen Smoothie. Um 15 Uhr fahren wir dann zu unserer Unterkunft, wo wir von unseren Gastgebern herzlich begrüsst werden. Wir haben über Airbnb ein kleiner Bungalow gemietet, welches direkt an einem Kanal liegt, der nach ca. 1 km im Meer mündet. Der Bungalow steht auf einem privaten Grundstück und ist von einem hohen Zaun umgeben. Die Besitzer sind vor 3 Jahren von Texas nach Hawaii gezogen und haben auf ihrem Grundstück zwei dieser Bungalow gebaut, welche sie nun vermieten.

 Unser Zuhause für 8 Tage.

Unser Zuhause für 8 Tage.

 Unser Zuhause für 8 Tage.

Unser Zuhause für 8 Tage.

 Unser Zuhause für 8 Tage.

Unser Zuhause für 8 Tage.

Nachdem wir die Koffer ausgepackt haben, bekommen wir eine kurze Einweisung im Standup paddling von unserem Gastgeber Michael. Nach der kurzen Einweisung paddeln wir auf dem Kanal in Richtung Landesinnere und geniessen die Ruhe und die Natur um uns herum. Das Standup paddling ist nicht so schwierig, wichtig ist einfach, dass das Gleichgewicht gut gehalten wird. Wir schaffen es ohne einmal ins Wasser zu fallen zurück. Nach dem Duschen geniessen wir ein feines Essen und gute Margarithas in einem Restaurant in der Nähe.

Road to Hana

Freitag 27.05.2016


Nein, das ist kein Bild aus einer Autowerbung…

Da die Road to Hana sehr beliebt ist, stehen wir heute etwas früher auf, so dass wir bereits um 06:30 Uhr losfahren können. Wir wollen die Strasse vor dem grossen Verkehr befahren, so dass wir es geniessen können. Heute ist der Weg das Ziel. Denn Hana selbst ist nichts Besonderes, aber die Strasse dahin ist sehr interessant. Die ist sehr kurvenreich und führt durch einen schönen Wald. Immer wieder bietet sich eine gute Aussicht auf die Küste oder aber ein Wasserfall stürzt sich die grünen Felswände herunter. Wir geniessen die Fahrt mit offenem Verdeck und legen immer wieder Zwischenstopps ein.

Der Banyan-Baum hat sich breit gemacht.

So zum Beispiel auch bei einer alten Lavatube, deren Eingang leicht zu übersehen ist. Die Röhre ist nur ca. 100m lang und auf der anderen Seite ist der Eingang durch einen Banyanbaum überwachsen, dessen Wurzeln überall in der Röhre zu sehen sind. Ohne ausreichend Licht könnte man die Wurzeln auch als Schlangen wahrnehmen.

Hier muss niemand den Kopf einziehen.

Etwas weiter besuchen wir eine riesige Lavatube, welche auf ca. 1.5 Km durchwandert werden kann. Da die Röhre auf privatem Boden steht, müssen wir Eintritt bezahlen, bekommen dafür aber auch starke Taschenlampen zur Verfügung gestellt. Die Röhre ist riesig und sehr abwechslungsreich. Schilder vermitteln interessante Informationen zur Röhre.

Die Pferde brauchen eine kleine Pause.

In Hana angekommen gönnen wir uns bei einem Foodtruck etwas zu essen, bevor wir den gleichen Weg wieder zurückfahren. Theoretisch könnten wir auch weiter der Strasse folgen und würden wieder zurück zu unserer Unterkunft kommen. Aber der Zustand der Strasse verschlechtert sich zunehmend und so macht das Fahren keinen Spass. Da ich die Landschaft bei der Hinfahrt ausgiebig begutachten konnte, kann ich mich jetzt voll auf die Strasse konzentrieren und die Pferde galoppieren lassen. Bei den vielen Kurven ein riesen Spass, solange keine lahmen Esel die freie Fahrt blockieren.

Auch Schildkröten brauchen ab und zu eine Pause.

Auf dem Rückweg besuchen wir noch einen Strand, an welchem es sich 8 Schildkröten gemütlich gemacht haben und sich im Sand sonnen. Den Strand haben wir am Morgen bereits entdeckt, zu dieser Zeit waren aber nur 2 Schildkröten am Strand.