Kajak Abenteuer Tag 2

Sonntag, 09.07.2017


Unterkunft mit privatem Seezugang

Heute steht etwas früher aufstehen auf dem Programm. Denn um 10 Uhr soll es losgehen und wir haben vorher noch jede Menge zu tun. Nach dem Morgenessen geht es ans Packen der Kajaks. Neben unseren persönlichen Dingen, Zelt, Schlafsäcken und Schlafmatten müssen auch die Kochutensilien und Lebensmittel für 4 Tage in 6 Kajaks verstaut werden. Sabrina und Jarkko haben die Lebensmittel bereits in nummerierte Plastiksäcke verpackt, welche nun noch in den Kajaks untergebracht werden müssen.

Die Lebensmittel für 4 Tage

Jedes Kajak hat vorne und hinten eine wasserdichte Luke, in welcher erstaunlich viel Platz hat. Alle unsere Sachen sind in Trockensäcken verpackt, damit auch sicher nichts nass wird. Nachdem wir ein paar Mal umgepackt haben, ist alles in den Kajaks verstaut und es kann losgehen.

Wir geniessen beim Paddeln das super schöne Wetter und vergessen den Alltag Zuhause komplett. Auch der See zeigt sich von seiner schönsten Seite und das Wasser ist spiegelglatt. Der Start verspricht eine super schöne und entspannte Woche. Nach ca. 8 Km und 1:45h paddeln kommen wir zu einer kleinen Insel auf welcher wir unser Mittagessen geniessen. Die Insel befindet sich im Päjänne Nationalpark, welchen wir die nächsten 4 Tage nicht mehr verlassen werden.

So lässt sich das Mittagessen geniessen

Auf der Insel gibt es ein Trockenklo, eine Hütte mit Brennholz und eine Feuerstelle, welche wir sogleich zum Würste grillieren in Beschlag nehmen. Nach dem Essen erkunden wir etwas die Insel, lassen die Seele baumeln und füllen unsere Trinkflaschen mit frischem Wasser auf. Dank Wasserfilter direkt ab dem See.

Die zweite Etappe bringt uns zur Insel Hietasaari auf welcher wir unsere Zelte für zwei Nächte aufschlagen. Für Finnische Verhältnisse ist die Insel schon beinahe überbevölkert mit Besucher. Für Schweizer Verhältnisse hat es angenehm wenig Leute. Zumal sich die meisten auf ihren grossen Schiffen aufhalten.

Das Abendessen ist am bruzzeln.

Während Jarkko bereits das Abendessen am Lagerfeuer zubereitet, erkunden Sibylle und ich noch etwas die Insel. Kaum sind wir vom Strand weg, sind wir ganz für uns alleine. Die Insel ist sehr schön gelegen und lädt zum Verweilen ein.

Zum Abendessen werden wir dann wieder ganz besonders verwöhnt. Jarkko hat für uns Filet und Süsskartoffeln gekocht. Als wäre das nicht schon genug, gibt es auch noch Grillkäse und ein kühles Bier dazu.

Mmmmmmmmmmmmmhhhh

Nach dem Essen vertreiben wir uns die Zeit beim Mölkky spielen. Die Bewegung kommt sehr gelegen, haben wir doch alle mehr als genug gegessen. Aber wer kann schon nein sagen, wenn das Essen so köstlich ist? Wir spielen Frauen gegen Männer und die Frauen schlagen uns 3:2.

Sibylle in action

Nach dem Mölkky spielen wartet noch eine weitere Köstlichkeit auf uns. Jarkko bereitet für uns Pancakes am Lagerfeuer zu. Eigentlich wären wir ja satt, aber wer kann dazu schon nein sagen? Satt und Müde ziehen wir uns in unser Zelt zurück in welchem wir sehr gut schlafen.

Ein super Abschluss für einen perfekten Tag

Mehr Bilder gibt es hier: Gallerie Kajak Abenteuer Tag 2

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Kajak Abenteuer Tag 1

Samstag 08.07.2017


Unsere erste Unterkunft

Nachdem wir am Freitagabend spät in Helsinki angekommen sind, werden wir am Samstag gegen Mittag, von unserem Guide Jarkko, im Flughafenhotel abgeholt. Er hat zuvor Stefan vom Flughafen abgeholt. Zu viert machen wir uns auf den Weg nach Lahti, wo wir noch Vanessa am Bahnhof abholen müssen. Da wir etwas zu früh in Lahti sind, macht Jarkko mit uns einen Abstecher zu den Skisprungschanzen. Diese sehen auch im Sommer imposant aus und dank einem Schwimmbad in der Landezone ist auch im Sommer etwas los.

Multifunktionale Landezone

Nachdem wir Vanessa vom Bahnhof abgeholt haben, geht es weiter nach Piilostenniemi, wo wir auf unseren zweiten Guide Sabrina treffen. Sie hat bereits einen Snack für uns vorbereitet. Diese kleine Stärkung haben wir auch nötig, denn danach geht es los mit der Einführung ins Kajaking. Jarkko gibt uns zuerst eine kurze Einführung betreffend Sicherheit und Technik. Nach der Einführung geht es dann auch schon auf den See, wo wir eine kleine Runde drehen und ein Gefühl fürs Kajak bekommen.

Probesitzen im Kajak

Zum Abschluss der Einführung geht es dann noch ums Kentern. Ich melde mich freiwillig als Versuchskaninchen und versuche das Kajak zum Kentern zu bringen. Dies ist aber gar nicht so einfach, da das Kajak sehr stabil im Wasser liegt. Aber mit etwas Schwung klappt es dann doch und ich drehe mich einmal um 180°. Das rauskommen aus dem gekippten Kajak ist absolut kein Problem. Es wäre wesentlich schwieriger drin zu bleiben. Zum Kentern gehört natürlich auch das Wiedereinsteigen aus dem Wasser dazu. Dies sieht im ersten Moment sehr schwierig aus, ist aber mit der richtigen Technik auch kein Problem.

Nach dem Kentern

Nach der Einführung ins Kajaking steht Baden und Sauna auf dem Programm. Mit dem See direkt vor der Türe macht das saunieren noch viel mehr Spass, lässt es sich im See doch super abkühlen. Während wir uns im See und der Sauna vergnügten, hat Jarkko das Abendessen vorbereitet. Es gibt Lachs auf dem Holzbrett gegrillt. Wir geniessen das köstliche Abendessen und freuen uns schon auf die weiteren Mahlzeiten aus der 5-Sterne-Lagerfeuerküche.

Einfach nur super lecker!

Nach dem üppigen Nachtessen lassen wir den Abend ausklingen und gehen dann schlafen, damit wir am nächsten Morgen für den Start ins Abenteuer fit sind.

Mehr Bilder vom ersten Tag gibt es hier: Gallerie Kajak Abenteuer Tag 1

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Bye Bye USA, Aloah Switzerland!

Samstag, 11.06.16


Fotosession auf der Brücke.

Bald sind bereits vier Wochen vorbei und das heisst unser letzter Tag ist angebrochen. Unglaublich, wie diese Zeit vergangen ist. Zum Abschluss werden wir heute eine Velotour über die Golden Gate Bridge machen. Wir haben ein tolles Angebot für E-Bikes gefunden. Da wir möglichst vor dem grossen Touristenstrom über die Brücke wollen, fahren wir ohne Morgenessen los. Um 08.30 Uhr sind noch nicht so viele Leute unterwegs, aber in den diversen Parks an der Bay ist schon viel Betrieb. Biker, Jogger, Skater sind auf den Beinen. Wir haben erneut tolles Wetter und können die Brücke bei super Aussicht auf beide Seiten (Meer und Land) überqueren. Die Brücke kann auf einer Seite per Velo und auf der anderen zu Fuss überquert werden. Trotzdem geniessen wir die Überfahrt und bestaunen die Brücke. Auf der anderen Seite angekommen fahren wir weiter bis nach Sausalito, wo wir in einem italienischen Restaurant frühstücken.

Die Brücke von der anderen Seite

Unsere Reise führt uns weiter ins hügelige Hinterland, wo wir ein paar 100 Höhenmeter überwinden müssen. Mit den E-Bikes ist das natürlich weniger anstrengend, wir kommen aber trotzdem ins Schwitzen. Oben angekommen geht auf der anderen Seite wieder in Richtung Talboden zum Muir Woods Nationalpark. Leider können wir den Park nicht besuchen, da die Zeit bis zur Abreise an den Flughafen nicht reicht. Wir hätten im Park die bekannten riesigen Sequoia Bäume besichtigen können. Nun gut, es geht die gleiche Strecke wieder zurück und nun holen wir alles raus aus unseren E-Bikes. Schliesslich wollen wir auch ein bisschen rasen. Wir kommen flott vorwärts. Auf der Golden Gate Bridge auf dem Rückweg haben wir nun sehr viel Gegenverkehr. Die Velotour in San Francisco ist sehr beliebt und um die Mittagszeit sind viele unterwegs. Bevor wir die Bikes zurückgeben, können wir den Betrag der Velomiete in einem Sportgeschäft einlösen.

Blick von oben auf die Bay

Da die Trekking Schuhe von Sibylle ihren Zenit überschritten haben, wird der Mietbetrag in neue Schuhe investiert. Somit war die Bikemiete praktisch kostenlos. Ein richtig guter Deal. Dann geht es zurück ins Hotel, wir duschen, packen den Rest und fahren mit dem Uber-Taxi zum Flughafen.

Pfeiler der Brücke

So hat nun auch unsere Hochzeitsreise ein Ende gefunden. Wir haben fast vier Woche wunderbare Inseln entdeckt, welche jede einzigartig ist. Die Landschaft und die Gastfreundschaft der Hawaiianer hat uns sehr beeindruckt und auch sehr gefallen. Wir werden auf jeden Fall wieder einmal kommen. Die USA ist trotz den zum Teil anstrengenden Einreisebestimmungen eine Reise wert.

Blick auf San Francisco von Sausalito

Nach fast 12 Stunden Flug kommen wir am Sonntagnachmittag, 12. Juni 2016 in Zürich an, wo wir von der Familie Collavo abgeholt werden. Mahalo!

Alcatraz und Cable Car

Freitag, 10.06.16


Welcome to the rock

Der zweite Tag in San Francisco begrüsst uns erneut mit sehr sonnigem und windigen Wetter. Am Mittag steht ein Besuch der Gefängnisinsel Alcatraz auf dem Programm. Nach dem Frühstück gehen wir zum bekannten Pier 39 in der Fisherman Wharf. Dort nutzen teilweise mehrere 100 Seelöwen die Anlegestelle für Boote als Ruheplätze. Es begrüsst uns ein Konzert von laut schreienden Tieren. Ein grosser Teil der Tiere liegt faul an der Sonne herum.

So lässt sich das Leben geniessen

Am Mittag machen wir uns auf den Weg an das Pier 33, wo unser Schiff nach Alcatraz ablegt. Wir fahren zur berüchtigten Gefängnisinsel. Das Gefängnis war von 1934 bis 1964 eines der bekanntesten und berüchtigtsten Hochsicherheitsgefängnisse. Al Capone war einer der bekanntesten Häftlinge von Alcatraz. Heute ist die Insel geschützt und gehört zu den National Parks der USA.

Normale Zelle in Alcatraz

Isolationszelle in Alcatraz

Auf der Schifffahrt erleben wir eine herrliche Sicht auf die Golden Gate Bridge und Down Town San Francisco. Die Insel kann selbständig erkundet werden. Wir starten mit einem Film, welcher die Geschichte der Insel kurz zusammenfasst. Die Insel war auch Unterkunft des Personals und beheimatete deren Familien. Im Jahr 1994 besetzen Indianer die Insel, welche für die Durchsetzung ihrer Verträge kämpften, welche ihnen Land versprachen.

Ausstellung zum Thema Überalterung in amerikanischen Gefängnissen.

Ein Höhepunkt ist die Ausstellung über Häftlinge, welche einen Teil ihrer Lebensgeschichte erzählen. Und natürlich das Gefängnis selber, welcher mit einer Audiotour besucht werden kann. Wir erfahren viel über die einzelnen Insassen, Ausbruchversuche, sehen die Zellen und weitere Teile des Gefängnisses.

Blick auf San Franciso

Wieder zurück in der Stadt gehen wir zur Endstation des Cable Cars. Zuerst ist einmal warten von ca. 1 Stunde angesagt. Dies ist eine beliebte Touristenattraktion, welche wir uns nicht entgehen lassen. Wir haben Glück und können uns einen Platz zuvorderst und auf der Seite ergattern.  Während der ganzen Fahrt können wir auf dem Trittbrett stehen und die Fahrt auf den über 100-jährigen Bahn geniessen. An der Endstation haben wir Hunger und wir finden ein sehr preiswertes Steak-Restaurant.

Bereit für die Abfahrt

So etwas fehlt in der Schweiz

Auf dem Telegraph Hill geniessen wir eine tollen Sonnenuntergang mit Blick auf die Bay und die weltberühmte Brücke.

Sonnenuntergang auf dem Telegraph Hill.

A hui hou O’ahu, Aloha San Francisco

Montag 06.06.2016


Sonnenuntergang in San Franciso

Das letzte Mal in unseren Ferien ist richtig früh aufstehen angesagt. Heute müssen wir die Inseln leider wieder verlassen. Unser Flug geht schon um 06:20 und wir müssen 2.5h vorher am Flughafen sein. Also stehen wir um 03:15 auf und fahren zum Flughafen. Auch in der Nacht wird es in Honolulu nicht kühler. Das Thermometer zeigt immer noch 26°C an. Wir sind um 03:50 am Flughafen, der noch total verlassen ist. Wir hätten gut auch etwas später kommen können, denn nicht einmal der Check-In ist bereits geöffnet.

Clam Chowder in der Brotschüssel

Die Zeit bis zum Abflug verbringen wir dann mit Kaffeetrinken und lesen. Der Flug ist ereignislos und geht dank einem guten Buch sehr schnell vorbei. In San Francisco suchen wir ein Taxi, dass uns zu unserem Hotel in der Nähe der Fisherman’s Wharf bringt.  Die Fahrt ist abwechslungsreich und wir bekommen ein bisschen etwas von der Stadt zu sehen. Eindrücklich sind vor allem die Hügel in der Stadt. Immer wieder geht es steil hoch und dann wieder steil runter. Im Hotel angekommen checken wir ein und spannen noch etwas aus, bevor wir die Gegend erkunden gehen.

Ein süsser Abschluss

Wir schlendern der Fisherman’s Wharf entlang und geniessen das wesentlich kühlere Wetter. Die Sonne zeigt sich auch hier von ihrer besten Seite. Aber es bläst ein starker Wind und wir sind froh um die mitgebrachten Jacken. Das Abendessen geniessen wir in einem Fischrestaurant, wo wir auch die berühmte clams chowder in der Brotschale. Eine wirklich köstliche Suppe. Anschliessend schlendern wir noch weiter den Piers entlang und geniessen den Sonnenuntergang. Bevor es zurück ins Hotel geht, gönnen wir uns noch ein köstliches Eis.