Category: Wandern

Schneeschuhwanderung auf das Elsighorn und Fondueplausch

 Aussicht vom Elsighorn mit dem Thunersee im Hintergrund

Aussicht vom Elsighorn mit dem Thunersee im Hintergrund

Bei dichtem Nebel fahren wir um 07:30 in Oftrigen mit dem Ziel Elsigenbach ab. Bis nach Bern fahren wir zum Teil in sehr dichtem Nebel. Ab Bern lichtet sich der Nebel dann langsam und die Sonne kommt zum Vorschein. Je weiter wir in Richtung Adelboden fahren, umso schöner wird das Wetter. In Elsigenbach parkieren wir das Auto bei der Talstation und nehmen die Gondel auf die Elsigenalp. 

 Die Sonne versteckt sich noch hinter dem Berg

Die Sonne versteckt sich noch hinter dem Berg

Als wir auf der Elsigenalp ankommen, liegt noch alles im Schatten. Die Sonne versteckt sich hinter den höheren Bergen. Wir schnallen unsere Schneeschuhe an und machen uns auf den Weg zum Elsighorn. Zu Beginn ist der Schnee stark gefroren und bei jedem Schritt knirscht es schön. Als es etwas steiler wird, sind wir froh um die Steigeisen der Schneeschuhe, denn ohne würden wir bei der kompakten und vereisten Spur nicht hochkommen. 

 Das Bänkchen lädt zum verweilen ein

Das Bänkchen lädt zum verweilen ein

Nach ca. 1 Stunde Marschzeit machen wir eine kurze Pause und geniessen die Aussicht. Langsam bahnt sich auch die Sonne ihren Weg hinter den Gipfeln hervor. Wir kommen gut voran, auch wenn wir ein paar Mal die Piste überqueren müssen. Auf dem letzten grossen Anstieg sind wir dann wieder ganz für uns. Dies verdanken wir dem Umstand, dass der oberste Skilift noch nicht geöffnet ist, da schlichtweg zu wenig Schnee liegt. Bei der Bergstation des Skilifts angekommen machen wir zuerst einmal eine Pause und verpflegen uns.

 Gipfelfoto auf dem Elsighorn

Gipfelfoto auf dem Elsighorn

Gut gestärkt erklimmen wir noch die letzten Höhenmeter zum Elsighorn. Oben angekommen geniessen wir die super Aussicht und machen ein paar Gipfelfotos.

Da wir nicht denselben Weg zurück nehmen wollen, entscheiden wir uns dazu über die nicht geöffnete Piste zurück zur Bergstation der Gondel zu wandern. Auch hier liegt teilweise kein Schnee mehr so dass wir auf Gras wandern. Bei der Bergstation der Gondel angekommen genehmigt sich Sibylle ein Baileys-Kaffe und ich mir ein Bier. Wir bleiben sitzen bis die Sonne wieder hinter den Berggipfeln verschwindet.

 Die Sonne verschwindet wieder hinter den Bergen

Die Sonne verschwindet wieder hinter den Bergen

Zurück im Tal ziehen wir uns um und machen uns auf den Weg zur Talstation der Engstligenalp wo bereits Sandra und Dani auf uns warten. Zusammen fahren wir mit der Gondel auf die Engstligenalp wo wir im Iglu ein Fondue geniessen werden. Da wir noch etwas zu früh sind, genehmigen wir uns im Restaurant noch ein Holdrio. Leider ist der verwendete Schnaps ein Fusel und das Holdrio beinahe nicht geniessbar.

 Abendstimmung auf der Engstligenalp

Abendstimmung auf der Engstligenalp

Anschliessend geht es gut eingepackt zum Iglu. Bereits beim Eingang grüsst uns der Duft von Käse, denn ein Iglu kann man schlecht Lüften. Gut eingepackt setzen wir uns an unseren Tisch und warten auf das Fondue. Dieses ist im Gegensatz zum Holdrio sehr gut und wir geniessen es.

 Gemütliche Plätze im Fondueiglu

Gemütliche Plätze im Fondueiglu

Mit der Gondel geht es danach wieder zurück nach Adelboden. Auf dem Heimweg wollen wir dann noch ein Dessert essen. Allerdings dauert es etwas, bis wir ein Restaurant gefunden haben. Aber im Kanton Bern ist ein Bären nie weit und so lassen wir den Tag bei einem Dessert im Bären in Reichenbach ausklingen und machen uns anschliessend auf den Heimweg.

Mehr Bilder von der Wanderung gibt es hier: Gallerie Elsigenalp – Elsighorn – Elsigenalp

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Wanderung auf den Napf

 Ausblick vom Napf

Ausblick vom Napf

Heute war eigentlich eine Wanderung zur Creux du Van im Jura geplant. Da wir aber nicht so früh aufstehen wollen und die Wettervorhersage eher unbeständig ist, entscheidenwir uns dem Napf einen Besuch abzustatten. Diesen habenwir bisher noch nicht erwandert. Mit dem Auto fahren wir bis Luthern-Bad, von wo wir uns dann auf den Weg zum Napf machen. Wir wollen nicht den direktesten Weg nehmen, da wir sonst bereits nach 45 Minuten auf dem Napf wären. Zuhause hatte ich eine etwas längere Route rausgesucht. So starten wir bei schönem Wetter aber kräftigem Wind.

 Noch zeigt sich das Wetter von seiner schöneren Seite

Noch zeigt sich das Wetter von seiner schöneren Seite

Wir kommen gut voran und geniessen das herbstliche Wetter und das Rascheln der Blätter im Wald. Irgendwann bemerken wir, dass wir eine Abzweigung verpasst haben und nun doch auf einem direkteren Weg zum Napf unterwegs sind. So kommen wir bereits nach ca. 1h auf dem Napf an. Inzwischen hat sich die Sonne leider verabschiedet und zusammen mit dem starken Wind wird es kälter.

 Ausblick vom Napf

Ausblick vom Napf

Wir Pickniken auf eine Bänkchen und geniessen die Aussicht. Allerdings kühlen wir schnell aus und entscheiden uns deshalb im Hotel Napf noch einen heissen Punsch zu trinken und einen Feinen Nussgipfel zu geniessen. Die Nussgipfel hier sollen zu den besten der Schweiz gehören und so sind wir natürlich gespannt. Wir werden dann auch nicht entäuscht. Die Nussgipfel gehören wirklich zu den besten, die wir bisher geniessen durften.

 Die besten Nussgipfel gibt es auf dem Napf

Die besten Nussgipfel gibt es auf dem Napf

Das Hotel ist gut besucht und so bleiben wir nicht zu lange Sitzen, damit auch andere Gäste noch einen Platz bekommen. Wir machen uns auf den Weg zurück nach Luthern-Bad. Zum Glück gibt es hier so viele Wanderwege, dass wir nicht auf dem selben Weg zurück müssen auf welchem wir gekommen sind. Nach insgesamt 3.5h sind wir wieder zurück beim Auto und fahren wieder nach Hause. Wir sind bestimmt nicht das letzte Mal in dieser schönen Gegend gewesen.

Mehr Bilder von der Wanderung gibt es hier: Gallerie Luthern Bad – Napf – Luthern Bad

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Wanderung von Meiringen auf die Grosse Scheidegg

 Der Herbs hält Einzug

Der Herbst hält Einzug

Schon seit längerer Zeit möchte Raphi die Wanderung von Meiringen auf die Grosse Scheidegg machen. Aber irgendwie will es bisher nie so richtig klappen. Bis zu diesem Samstag. Bereits um 6 Uhr ist Tagwache, denn um 7 Uhr müssen wir uns auf den Weg zum Bahnhof machen. Dies natürlich nicht ohne ein ausgiebiges Frühstück.

Beinahe pünktlich um 7 Uhr verlassen wir die Wohnung und laufen zum Bahnhof, wo wir den Zug nach Interlaken besteigen. Unterwegs nach Interlaken kommt uns auch der „Asiaexpress“ entgegen. So könnte man zumindest meinen, denn im entgegen kommenden Zug sind so gut wie nur aufgeregte Asiaten zu sehen. In Interlaken steigen wir in den Zug nach Meiringen um. Auf dem Weg nach Meiringen wird der Nebel zuerst immer dicker, bevor er sich vor Meiringen wieder auflöst.

 Die Sonne kämpft gegen den Nebel

Die Sonne kämpft gegen den Nebel

In Meiringen treffen wir Beat, Anita und Jolin und machen uns dann auf den Weg. Die Sonne versteckt sich noch hinter den Bergen und so ist es eher frisch. Der Anfang der Wanderung ist eher steil und führt durch den Wald. Der Wanderweg überquert dabei immer wieder die Passstrasse. Auch das Dreiklanghorn des Postautos ist öfters zu hören und Jolin stimmt dann mit ein. Tüüüü-Taaaaa-Toooo Postauto.

Nach ca. 2h stunden machen wir die erste Pause in einem Restaurant. Bis jetzt haben wir noch nicht viel von der Sonne, denn diese versteckt sich immer noch hinter den Bergen und den Bäumen. Doch die Wirtin macht uns Mut und meint es ginge noch ca. eine halbe Stunde bis die Sonne genug hoch steht. Und tatsächlich als wir das Restaurant wieder verlassen erreichen uns die ersten Sonnenstrahlen.

 Die Sonne begrüsst uns

Die Sonne begrüsst uns

Die Freude ist allerdings nur von kurzer Dauer denn ab jetzt führt der Wanderweg wieder durch den Wald. An der Sonne ist es angenehm warm, aber sobald die Sonne weg ist, ist eine Jacke von Vorteil. So langsam geht es gegen Mittag zu und wir haben inzwischen mehrere Male die Jacke ab- und wieder angezogen. Uns knurrt inzwischen der Magen und so picknicken wir auf einem grossen Bank in der Sonne.

Nach dem Essen geht es weiter in Richtung Rosenlaui, der Wanderweg führt auch hier wieder über weite Strecken durch den Wald und als der Wald dann fertig ist, taucht die Sonne doch hinter dem nächsten Berg ab. So geht es bis zur Schwarzwaldalp, bis wir wieder durch die Sonne gewärmt werden.

 Die Baumgrenze liegt unter uns und der Nebel zieht auf.

Die Baumgrenze liegt unter uns und der Nebel zieht auf.

Auf dem letzten Stück von der Schwarzwaldalp zur grossen Scheidegg kommen wir dann doch noch ins Schwitzen. Zum einen kommen wir langsam aber sicher zur Baumgrenze, wodurch wir durch die Sonne wieder gewärmt werden. Zum anderen müssen wir auf den letzten 4 Km noch 530 Höhenmeter  überwinden. Oder anders gesagt es wird nochmal steil. Oben angekommen geniessen wir die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse, bevor der Nebel von Grindelwald her immer höher steigt und die Sonne verdeckt. Auch von Meiringen her steigt der Nebel immer höher so als ob er uns gefolgt wäre.

 Nächster Stop: Nebelhausen

Nächster Stop: Nebelhausen

Nach Grindelwald nehmen wir dann das Postauto, der Nebel liefert uns da auch gleich noch eine gute Ausrede dazu. Aber auch bei schönem Wetter hätten wir uns den Abstieg wohl nicht mehr angetan ;).

Alles in allem war es eine sehr schöne Wanderung, welche mit 1300 Höhenmetern und 16.3 Km eine der anstrengenderen Wanderungen ist, welche wir bereits gemacht haben.

Mehr Bilder von der Wanderung gibt es hier: Gallerie Meiringen Grosse Scheidegg

2016-01-03 16_00_39-Sibylle und Michi auf Reisen