Bye Bye USA, Aloah Switzerland!

Samstag, 11.06.16


Fotosession auf der Brücke.

Bald sind bereits vier Wochen vorbei und das heisst unser letzter Tag ist angebrochen. Unglaublich, wie diese Zeit vergangen ist. Zum Abschluss werden wir heute eine Velotour über die Golden Gate Bridge machen. Wir haben ein tolles Angebot für E-Bikes gefunden. Da wir möglichst vor dem grossen Touristenstrom über die Brücke wollen, fahren wir ohne Morgenessen los. Um 08.30 Uhr sind noch nicht so viele Leute unterwegs, aber in den diversen Parks an der Bay ist schon viel Betrieb. Biker, Jogger, Skater sind auf den Beinen. Wir haben erneut tolles Wetter und können die Brücke bei super Aussicht auf beide Seiten (Meer und Land) überqueren. Die Brücke kann auf einer Seite per Velo und auf der anderen zu Fuss überquert werden. Trotzdem geniessen wir die Überfahrt und bestaunen die Brücke. Auf der anderen Seite angekommen fahren wir weiter bis nach Sausalito, wo wir in einem italienischen Restaurant frühstücken.

Die Brücke von der anderen Seite

Unsere Reise führt uns weiter ins hügelige Hinterland, wo wir ein paar 100 Höhenmeter überwinden müssen. Mit den E-Bikes ist das natürlich weniger anstrengend, wir kommen aber trotzdem ins Schwitzen. Oben angekommen geht auf der anderen Seite wieder in Richtung Talboden zum Muir Woods Nationalpark. Leider können wir den Park nicht besuchen, da die Zeit bis zur Abreise an den Flughafen nicht reicht. Wir hätten im Park die bekannten riesigen Sequoia Bäume besichtigen können. Nun gut, es geht die gleiche Strecke wieder zurück und nun holen wir alles raus aus unseren E-Bikes. Schliesslich wollen wir auch ein bisschen rasen. Wir kommen flott vorwärts. Auf der Golden Gate Bridge auf dem Rückweg haben wir nun sehr viel Gegenverkehr. Die Velotour in San Francisco ist sehr beliebt und um die Mittagszeit sind viele unterwegs. Bevor wir die Bikes zurückgeben, können wir den Betrag der Velomiete in einem Sportgeschäft einlösen.

Blick von oben auf die Bay

Da die Trekking Schuhe von Sibylle ihren Zenit überschritten haben, wird der Mietbetrag in neue Schuhe investiert. Somit war die Bikemiete praktisch kostenlos. Ein richtig guter Deal. Dann geht es zurück ins Hotel, wir duschen, packen den Rest und fahren mit dem Uber-Taxi zum Flughafen.

Pfeiler der Brücke

So hat nun auch unsere Hochzeitsreise ein Ende gefunden. Wir haben fast vier Woche wunderbare Inseln entdeckt, welche jede einzigartig ist. Die Landschaft und die Gastfreundschaft der Hawaiianer hat uns sehr beeindruckt und auch sehr gefallen. Wir werden auf jeden Fall wieder einmal kommen. Die USA ist trotz den zum Teil anstrengenden Einreisebestimmungen eine Reise wert.

Blick auf San Francisco von Sausalito

Nach fast 12 Stunden Flug kommen wir am Sonntagnachmittag, 12. Juni 2016 in Zürich an, wo wir von der Familie Collavo abgeholt werden. Mahalo!

Alcatraz und Cable Car

Freitag, 10.06.16


Welcome to the rock

Der zweite Tag in San Francisco begrüsst uns erneut mit sehr sonnigem und windigen Wetter. Am Mittag steht ein Besuch der Gefängnisinsel Alcatraz auf dem Programm. Nach dem Frühstück gehen wir zum bekannten Pier 39 in der Fisherman Wharf. Dort nutzen teilweise mehrere 100 Seelöwen die Anlegestelle für Boote als Ruheplätze. Es begrüsst uns ein Konzert von laut schreienden Tieren. Ein grosser Teil der Tiere liegt faul an der Sonne herum.

So lässt sich das Leben geniessen

Am Mittag machen wir uns auf den Weg an das Pier 33, wo unser Schiff nach Alcatraz ablegt. Wir fahren zur berüchtigten Gefängnisinsel. Das Gefängnis war von 1934 bis 1964 eines der bekanntesten und berüchtigtsten Hochsicherheitsgefängnisse. Al Capone war einer der bekanntesten Häftlinge von Alcatraz. Heute ist die Insel geschützt und gehört zu den National Parks der USA.

Normale Zelle in Alcatraz

Isolationszelle in Alcatraz

Auf der Schifffahrt erleben wir eine herrliche Sicht auf die Golden Gate Bridge und Down Town San Francisco. Die Insel kann selbständig erkundet werden. Wir starten mit einem Film, welcher die Geschichte der Insel kurz zusammenfasst. Die Insel war auch Unterkunft des Personals und beheimatete deren Familien. Im Jahr 1994 besetzen Indianer die Insel, welche für die Durchsetzung ihrer Verträge kämpften, welche ihnen Land versprachen.

Ausstellung zum Thema Überalterung in amerikanischen Gefängnissen.

Ein Höhepunkt ist die Ausstellung über Häftlinge, welche einen Teil ihrer Lebensgeschichte erzählen. Und natürlich das Gefängnis selber, welcher mit einer Audiotour besucht werden kann. Wir erfahren viel über die einzelnen Insassen, Ausbruchversuche, sehen die Zellen und weitere Teile des Gefängnisses.

Blick auf San Franciso

Wieder zurück in der Stadt gehen wir zur Endstation des Cable Cars. Zuerst ist einmal warten von ca. 1 Stunde angesagt. Dies ist eine beliebte Touristenattraktion, welche wir uns nicht entgehen lassen. Wir haben Glück und können uns einen Platz zuvorderst und auf der Seite ergattern.  Während der ganzen Fahrt können wir auf dem Trittbrett stehen und die Fahrt auf den über 100-jährigen Bahn geniessen. An der Endstation haben wir Hunger und wir finden ein sehr preiswertes Steak-Restaurant.

Bereit für die Abfahrt

So etwas fehlt in der Schweiz

Auf dem Telegraph Hill geniessen wir eine tollen Sonnenuntergang mit Blick auf die Bay und die weltberühmte Brücke.

Sonnenuntergang auf dem Telegraph Hill.

A hui hou O’ahu, Aloha San Francisco

Montag 06.06.2016


Sonnenuntergang in San Franciso

Das letzte Mal in unseren Ferien ist richtig früh aufstehen angesagt. Heute müssen wir die Inseln leider wieder verlassen. Unser Flug geht schon um 06:20 und wir müssen 2.5h vorher am Flughafen sein. Also stehen wir um 03:15 auf und fahren zum Flughafen. Auch in der Nacht wird es in Honolulu nicht kühler. Das Thermometer zeigt immer noch 26°C an. Wir sind um 03:50 am Flughafen, der noch total verlassen ist. Wir hätten gut auch etwas später kommen können, denn nicht einmal der Check-In ist bereits geöffnet.

Clam Chowder in der Brotschüssel

Die Zeit bis zum Abflug verbringen wir dann mit Kaffeetrinken und lesen. Der Flug ist ereignislos und geht dank einem guten Buch sehr schnell vorbei. In San Francisco suchen wir ein Taxi, dass uns zu unserem Hotel in der Nähe der Fisherman’s Wharf bringt.  Die Fahrt ist abwechslungsreich und wir bekommen ein bisschen etwas von der Stadt zu sehen. Eindrücklich sind vor allem die Hügel in der Stadt. Immer wieder geht es steil hoch und dann wieder steil runter. Im Hotel angekommen checken wir ein und spannen noch etwas aus, bevor wir die Gegend erkunden gehen.

Ein süsser Abschluss

Wir schlendern der Fisherman’s Wharf entlang und geniessen das wesentlich kühlere Wetter. Die Sonne zeigt sich auch hier von ihrer besten Seite. Aber es bläst ein starker Wind und wir sind froh um die mitgebrachten Jacken. Das Abendessen geniessen wir in einem Fischrestaurant, wo wir auch die berühmte clams chowder in der Brotschale. Eine wirklich köstliche Suppe. Anschliessend schlendern wir noch weiter den Piers entlang und geniessen den Sonnenuntergang. Bevor es zurück ins Hotel geht, gönnen wir uns noch ein köstliches Eis.

 

Pearl Harbor

Mittwoch 08.06.2016


Das USS Arizona Memorial

Nachdem wir gestern die Insel erkundet haben, wollen wir uns heute Pearl Harbor ansehen. Wir stehen etwas früher auf, weil wir möglichst früh da sein wollen, damit wir Tickets für den Besuch des USS Arizona Memorials bekommen. Diese können nicht reserviert werden und werden nach first come first serve verteilt. Die Anzahl der Tickets ist beschränkt und sie sind meistens sehr schnell weg.

Die USS Missouri

Wir fahren also in Richtung Pearl Harbor ab und kommen trotz dichtem Verkehr gut voran. Das Fahren hier ist gerade auf den Autobahnen anspruchsvoller als in der Schweiz. Es gibt sehr viele Verzweigungen und die Autobahn ist nicht selten 5-Spuhrig. So passiert es dann auch, dass wir die Abfahrt zu Pearl Harbor verpassen. Ausgerechnet nach dieser Abfahrt können wir dann die Autobahn für 26 Km nicht mehr verlassen, so dass wir einen unfreiwilligen Ausflug in die Berge machen. Dieser Ausflug kostet uns über eine Stunde, aber wir schaffen es doch noch nach Pearl Harbor und finden auch noch einen Parkplatz.

Kanonen der USS Missouri

Wir ergattern noch Tickets für das Memorial, mit welchen wir aber erst um 14:30 Uhr rausfahren können. So entscheiden wir uns dafür die USS Missouri zu besuchen. Die USS Missouri ist ein ausser Dienst gestelltes Schlachtschiff, welches 1944 fertig gestellt wurde. Auf Ihrem Deck unterzeichneten die Japaner am 02.09.1945 ihre Kapitulation.

Küche der USS Missouri

Wir nehmen uns ausreichend Zeit und nehmen zuerst an einer Tour teil, bei welcher wir sehr viele Interessante Dinge erfahren. Die Missouri ist rund 270 Meter lang und 33 Meter breit. Das Schiff ist deshalb genau 33 Meter breit, weil es so knapp noch durch den Panamakanal passt. Nach der Tour erkunden wir das Schiff auf eigene Faust und staunen über die knappen Platzverhältnisse. Privatsphäre ist auf dem Schiff ein rares Gut.

Nur der Vorhang bietet etwas Privatsphäre

Nach dem Rundgang auf der Missouri essen wir etwas, bevor wir zurück zum Besucherzentrum fahren, von wo das Schiff zum USS Arizona Memorial ablegen wird. Die Zeit bis um 14:30 vertrieben wir uns mit dem Besuch verschiedener Ausstellungen zum 2. Weltkrieg.

Gedenktafel für die Soldaten, welche auf der USS Arizona ums Leben kamen.

Bevor wir mit dem Boot zum Memorial fahren, wird ein Film zum Angriff auf Pearl Harbor und dem Untergang der USS Arizona gezeigt. Mit dem Boot fahren wir zum Memorial raus, welches direkt über dem gesunkenen Schiff gebaut wurde. Das Schiff ist dort gesunken, wo es vor Anker lag und liegt auch heute noch dort. Die Schornsteine des Schiffs ragen knapp aus dem Wasser und sind vom Memorial aus zu sehen.

Schornstein der USS Arizona

Auf dem Rückweg von Pearl Harbor machen wir noch einen Abstecher in die Innenstadt von Honolulu. Wir wollen uns das Justizgebäude ansehen, welches in der TV-Serie Hawai Five-0 als Hauptquartier dient. Vor dem Gebäude steht die berühmte Statue, welche in der Serie sehr oft zu sehen ist. Das Hinkommen gestaltet sich nicht ganz einfach, denn es ist Rush Hour und wir fahren auf fünfspurigen Einbahnstrassen. Nachdem wir uns ein paar Mal verfahren haben, kommen wir aber doch noch an und machen ein Paar Fotos vor der Statue. Das Justizgebäude können wir leider nicht mehr besichtigt, da es bereits geschlossen ist.

Wir vor dem wohl bekanntesten Gebäude Honolulu’s.

Am Abend spazieren wir noch einmal am Waikiki-Beach entlang und geniessen unseren letzten Sonnenuntergang auf O’ahu. Denn morgen geht es schon wieder weiter nach San Francisco.

Inselrundfahrt auf O’ahu

Dienstag 07.06.2016


Blick auf Honolulu vom Diamond Head

Wer uns kennt, weiss, dass wir nicht den ganzen Tag in einer Grossstadt sitzen, wenn es viel zu entdecken gibt. In Honolulu ist ein «must-do» der Diamond Head. Da das Licht und der Platz früh am Morgen am besten sind, sind wir bereits früh wieder unterwegs. Der Aufstieg auf diesen berühmten Vulkankraterrand dauert ca. 30 Minuten. Auf dem Aussichtspunkt ist es noch nicht so voll und wir können die Skyline von Honolulu geniessen. Der Aufstieg hat sich wirklich gelohnt. Nach dem Abstieg gibt es eine feine Omelette in einem Amerikanischen Frühstücksrestaurant.

Die letzten Stufen auf den Diamond Head

Danach machen wir uns auf den Weg in den Norden. Wir wollen noch mehr von O’ahu sehen. Es geht auf der Autobahn weiter mit mind. 3 Spuren. Den ersten Stopp machen wir am Pali Lookout. Die Aussicht ist grandios und der Wind atemraubend. Man wird fast weggeblasen. Weiter geht es an der Küstenstrasse in die Richtung Norden. Man kann direkt an der flachen Küste fahren und das Wasser ist sehr klar. Diese Gegend ist beliebt bei vielen Kanufahrer. Im Kualoa Strand Park vertreten wir und die Füsse und können sogar einige Krebse beobachten. Am La’ie Punkt gibt es eine Arche zu sehen, wo das Wasser durchfliesst. Eine nette Amerikanerin schiesst auch das perfekte Erinnerungsfoto.

Ausblick vom Pali Lookout

Steife Briese auf dem Pali Lookout

Am Sonnenuntergangs-Strand gibt es sogar Stau, obwohl noch nicht Abend ist. Auf O’ahu ist man nicht alleine und vor allem an den Stränden im Norden hatte es sehr viele Leute. Die Strände dort sind im Vergleich zu Waikiki deutlich schöner und im Winter beliebt bei Surfern.

Das Loch wurde durch nur eine Welle in den Felsen gerissen.

In Hale’iwa gibt es noch einmal einen Stopp um Shave Ice zu essen. Da jedoch die Schlange der Leute so lange ist, entscheiden wir uns dagegen. («Snieff»)

Zurück in Honolulu machen wir noch einmal einen Stopp in einem Outlet. Es gibt noch einmal ein paar T-Shirts für Michi.